(Bild: Keystone)

Basel

Uni Basel schafft Stelle für Schutz persönlicher Integrität

Die Universität Basel setzt auf Prävention. Das Rektorat hat zum 1. September die Stelle der Koordinatorin für Persönliche Integrität geschaffen.

Eine Doktorandin meldete ihren Professor wegen mutmasslicher sexueller Belästigung. Danach wurde seitens Universität Basel sofort eine interne Untersuchung eingeleitet. Über genaue Ergebnisse und Massnahmen wurde die Betroffene nie informiert. Telebasel berichtete.

Sie verlangte von der Uni, dass die Kommunikation in solchen Fällen in Zukunft offener gestaltet werden sollte. Im Februar 2019 tagte dann zum ersten Mal eine Kommission zum Vorgehen in Sachen sexueller Belästigung. Bis zum Herbstsemester sollte das Reglement angepasst werden.

Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitende

Wie die Uni Basel am Donnerstag mitteilt, hat sie zum 1. September die Stelle der Koordinatorin für Persönliche Integrität geschaffen. Diese wird von Dr. Andrea Flora Bauer geleitet. Sie soll als «niederschwellige, vertrauliche und persönliche Anlauf-, Beratungs- und Begleitstelle für Studierende und Mitarbeitende» fungieren.

Zugleich will die Universität auch das Präventionsangebot zum Schutz der persönlichen Integrität ausbauen. Beispielsweise ist ein zielgruppenspezifisches Schulungsangebot angedacht, welches den Wertekodex der Universität in erwartetes, problematisches und nicht-akzeptables Verhalten definiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*