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(Bildmontage: Telebasel)

Basel

Frehner setzt Kopfgeld auf Plakat-Vandalen aus

Wegen «massiven Plakat-Vandalismus» setzt Nationalratskandidat Sebastian Frehner (SVP) ein Kopfgeld aus. Hinweise werden mit bis zu 1000 Franken belohnt.

Wildwest im Wahlkampf. Der Basler SVP-Politiker setzt ein Kopfgeld von bis zu 1000 Franken auf unbekannt aus. Der Grund: Beinahe im Wochentakt würden seine Wahlplakate verunstaltet oder beschädigt. Ob er damit die Übeltäter schnappt bleibt ungewiss.

«Mein Wahlkampfkomitee investiert einen mittleren fünfstelligen Betrag in den Aushang von Plakaten in Basel und Riehen», sagt Frehner. Das sei nicht etwa Geld von der SVP-Kasse, sondern eigens gesammeltes Mittel für den Wahlkampf. Umso ärgerlicher sei es, dass die Vandalenakte in diesem Jahr «wirklich massiv» seien.

Mit massiv sei nicht nur die Anzahl der beschädigten Plakate gemeint. «Eine Nase anmalen geht ja noch. Aber gewisse Beleidigungen gehen wirklich zu weit.» Damit meine er etwa Nazi-Beleidigungen.

Hinweise müssen zum Ziel führen

Frehner sah keinen anderen Weg mehr und hofft auf die Mithilfe aus der Bevölkerung. «Was soll ich den machen? Ich kann ja nicht neben jedem der Plakate wachen.» Während der gesamten Wahlkampfdauer sind rund 80 APG-Plakate aufgehängt.

Belohnung gebe es aber nur, «wenn ein Hinweis zu einem Täter führt und die Polizei konkrete Massnahmen ergreift», so der SVP-Politiker. Die «Jagd» nach den Plakat-Vandalen ist somit eröffnet.

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