Xherdan Shaqiri spielte in dieser Saison nur fünf Minuten in der Premier League. (Bild: Keystone)

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Deshalb ist Shaqiri in Liverpool nur Ersatz

In England ist es ein heiss diskutiertes Thema: Weshalb sitzt Xherdan Shaqiri nur auf der Bank? Die Zeitung «Liverpool Echo» analysiert und blickt voraus.

Xherdan Shaqiri kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Während der Natipause war seine Abwesenheit das Thema Nummer Eins in der Schweiz. Auch in England wird viel über den ‹Zauberwürfel› diskutiert.

Kein Stammspieler unter Klopp

Erst fünf Minuten Premier League-Luft durfte Xherdan Shaqiri in dieser Saison schnuppern. Die Zeitung «Liverpool Echo» veröffentlicht nun eine detaillierte Analyse, weshalb der Schweizer auf der Bank sitzt und unter welchen Bedingungen sich das ändern könnte.

Das Resultat ist, dass Xherdan Shaqiri unter Jürgen Klopp zwar kein Stammspieler wird. Er kann aber eine wichtige Rolle gegen Gegner mit einem gewissen Spielsystem sein. Konkret: Wenn Liverpool gegen tiefstehende Gegner das System vom bekannten 4-3-3 auf 4-2-3-1 umstellt.

Shaqiri mit Einsatz gegen Newcastle?

Deshalb sei es realistisch, dass Xherdan Shaqiri bereits diesen Samstag zum Einsatz kommen wird. Denn wie die Zeitung schreibt: «Newcastle bietet das ideale Szenario für einen Shaqiri-Einsatz.»

Der nächste Gegner der «Reds» hat mit nur 33.3 Prozent den tiefsten Ballbesitzwert der gesamten Liga. In der Offensive bisher harmlos, setzt Newcastle auf eine kompakte Defensive. «Shaqiris Spiel ist sehr direkt. Er zögert nicht, Risiken einzugehen», heisst es in der Analyse.

«Auf Gelegenheiten warten und dann glänzen»

Eigentlich passte auch bereits der letzte Gegner von Liverpool zu Xherdan Shaqiris Fähigkeiten. Doch die Analysten schreiben: «Burnley ist physisch brutal stark, zudem sind sie bei Standardsituationen gefährlich. Shaqiri ist nur 1,69 m gross. Ein Einsatz wäre ineffektiv gewesen.»

Als Abschluss gibt die Zeitung dem Schweizer noch einen Tipp: «Shaqiri dürfte also gegen Gegner wie Aston Villa, Brighton und Watford, sowie schwächere Gegner im Cup zum Einsatz kommen. Er muss auf diese Gelegenheiten warten und dann glänzen.»

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