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Der Telebasel Glam Beitrag vom 9. September 2019

Basel

«Ich kann wieder ich selbst sein»

Der Comedian Marco Rima hat der Schweiz den Rücken gekehrt. Für mehrere Monate ist er mit seiner Familie nach Australien gereist. Dort fühlt er sich wohl.

Der Schweizer Comedian Marco Rima hat das getan, wonach sich so manch einer sehnt: Einfach seine Koffer packen, in den Flieger steigen und für mehrere Monate ans andere Ende der Welt reisen. Der 58-Jährige ist mit seiner Frau Christina und seinen beiden Kindern Malea (10) und Luca (7) Anfang Jahr für mehrere Monate nach Australien gereist.

Ganz der Schweiz den Rücken gekehrt hat der Komiker aber nicht. Ab und an kommt er für längere Zeit zurück und hat Auftritte. Bei seiner Show am Freitag, 6. September, im Erlenhof in Reinach traf ihn Glam zum Interview.

Langjähriger Wunsch

Für mehrere Monate die Zelte in der Schweiz abzubrechen und ins Ausland zu gehen, davon haben Marco Rima und seine Frau Christina schon länger geträumt. «Meine Frau und ich haben uns in Australien kennengelernt, wir haben uns an den Australian Open getroffen. Also war der Bezug zu Australien immer da. Gute Freunde von uns wohnen in Noosa. Wir dachten, das ist ein schöner Ort, um zu bleiben. Es ist wie in einer Traumwelt», schwärmt der gebürtige Zuger. Seine Kinder gehen in Down Under zur Schule. «Durch sie knüpfen wir viele Kontakte. Die Menschen da sind toll», so der Comedian.

«Ich kann wieder ich selbst sein»

In Australien habe sich Marco Rima verliebt. Er geniesse sein Leben da. Vor allem geniesse er, dass er nicht an jeder Ecke erkennt wird: «Ich kann in Australien ich selbst sein, ganz ohne Beobachtung von aussen. Man merkt aber auch, wie schnell man eigentlich weg vom Fenster ist. Anfangs habe ich noch Anfragen bekommen. Als ich dann aber länger in Australien war, kam immer weniger», so Marco Rima. Nach ein paar Monaten Auszeit schreibe er mittlerweile wieder an neuen Programmen, wie der Comedian gegenüber Glam verrät.

Zwei Herzen in einer Brust

Obwohl er sich in Australien pudelwohl fühle, vermisse Marco Rima seine Heimat. «Mir fehlt die Sprache und meine engen Freunde, die mich schon lange Zeit kennen und genau wissen, wann es mir gut oder schlecht geht. Ausserdem vermisse ich den glasklaren See, der zum Baden einlädt», so der bekennende Heimweh-Schweizer.

In Zukunft könne er und seine Familie sich gut vorstellen, einen Teil ihres Lebens in Australien und der Schweiz zu verbringen.

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