(Bild: Keystone/Montage: Telebasel)

Basel

«Hauptsache den Kleinen das Geld aus der Tasche ziehen»

Kommen bald neue Regeln gegen den Einkaufstourismus? Die Telebasel-Community diskutiert den Vorstoss der Finanzkommission des Nationalrats auf Facebook heftig.

Gegen den Einkaufstourismus ins nahe Ausland ist erneut ein Vorstoss lanciert worden. Die Finanzkommission des Nationalrats verlangt, den Mindestbetrag herabzusetzen, bis zu welchem für Einkäufe im Ausland keine Mehrwertsteuer bezahlt werden muss. Diese Wertfreigrenze liegt derzeit bei 300 Franken pro Person und Tag. Erst wenn der Wert des im Ausland eingekauften diesen Betrag übersteigt, muss für den gesamten Warenwert die Mehrwertsteuer bezahlt werden.

Mit einer Motion will die Kommission vom Bundesrat verlangen, eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten, damit die Steuergerechtigkeit verbessert wird, wie sie am Freitag mitteilte.

«Vernünftige Preise in der Schweiz = kein Einkaufstourismus»

Bei den meisten Usern der Telebasel-Facebook-Community kommt die Herabsetzung der Wertfreigrenze nicht gut an. Die teureren Preise in der Schweiz stehen dabei im Vordergrund. Gäbe es in den Schweizer Läden «vernünftige Preise», müsse man nicht im Ausland einkaufen gehen, meint ein User:


Ein User fragt sich, wie sinnvoll das Ganze sei:

«Es lohnt sich trotzdem»

Einigen Usern ist es egal, ob der Mindestbetrag herabgesetzt wird, sie gehen so oder so im Ausland einkaufen. Denn es lohne sich trotzdem.

Auch das 8er Tram, das von Basel nach Weil am Rhein führt, wird diskutiert. Die Verlängerung der Tramlinie sei ja gerade auch dazu durchgeführt worden, damit die Schweizer in Deutschland einkaufen können:

«Es gibt keinen Grund, keine Mehrwertsteuer zu bezahlen»

Nicht alle User sehen die Pläne der Finanzkommission des Nationalrats negativ:

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