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Ein kleiner Vorgeschmack auf das Spektakel vom Probedurchlauf (Video: Thomas Glaser/movepics.ch)

Baselland

Das Lichtspektakel am Törli von Liestal

Beim Stadtfest Liestal wird das Törli in eine Lichtshow getaucht. Damit wird auch der einzige Schweizer Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler geehrt.

In 15 Minuten durch die Geschichte Liestals – an dies erst noch beim Wahrzeichen vom Stedtli. Beim Stadtfest verwandelt sich das Törli in eine Projektionsfläche. Hinter diesem Spektakel steckt Brigitte Roux, Produzentin der Lichtshow und Inhaberin der Firma Starlight Events. Jeweils im Herbst taucht sie das Bundeshaus in ein Lichtspektakel. Wie sie erklärt, erzählen ihre Licht- und Tonshows immer eine Geschichte.

Beim Stadtfest steht eine Zeitreise durch Liestal im Zentrum. Nach einer Idee von Stadtpräsidenten Daniel Spinnler kam ein weiterer roter Faden dazu: «Das bescheidene Wünschlein» von Carl Spitteler.

Zum Jubiläumsjahr des Nobelpreises für den Liestaler Schriftsteller ist dieses Gedicht fester Bestandteil der Lichtspiele. Die Zeitreise schlägt sich auch auf den Text nieder: Einmal werden Passagen von Spitteler gesprochen, dann in eine Schreibmaschine und schliesslich in ein Handy getippt.

Kosten von rund 80’000 Franken

Gemäss Roux hat die Lichtshow rund 80’000 Franken gekostet. Beim Spektakel sind Hochleistungsprojektoren am Werk. Im Vergleich zum Bundeshaus sei das Stadttor mit seine flachen Fassade nicht so schwierig für solche Projektionen.

Wichtig sei aber es, dass während des Spektakels Fensterläden geschlossen sind. Schliesslich könnten reflektierende Fensterscheiben den Genuss des Lichtspektakel schnell mal trüben.

Wer die Lichtshow nochmals in voller Länge in voller Länge und live sehen möchte: Am Samstag, 7. September wird sie um 20:45, 21:30 und 22:30 am Stadtfest Liestal gezeigt.

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