Tonja Zürcher, Heidi Mück und die neue Co-Präsidentin Sina Deiss. (Bild: zVg)

Basel

Tonja Zürcher tritt als Co-Präsidentin der Basta ab

Tonja Zürcher trat am Donnerstag an der Mitgliederversammlung der Basta als Co-Präsidentin zurück. Frauenstreik-Aktivistin Sina Deiss wird ihre Nachfolgerin.

Die Basta hat eine neue Co-Präsidentin. Die Parteibasis wählte die Frauenstreik-Aktivistin Sina Deiss zur Nachfolgerin der abtretenden Tonja Zürcher. «Mein Ziel ist eine andere Gesellschaft zu denken, eine Gesellschaft, in der soziale Teilhabe nicht nur den einkommensstarken Schichten vorbehalten ist und die sich nicht über Gewinnmaximierung und Profitgier definiert», wird Deiss in der Medienmitteilung zitiert.

Auch Heidi Mück zeigt sich erfreut über das neue Co-Präsidium. Mit Sina Deiss erhalte die Basta eine «junge, höchst kompetente und auch kämpferische Co-Präsidentin». Deiss ist vor allem für ihr Engagement im Bezug auf die Frauenstreik-Bewegung bekannt. Bereits als 19-Jährige sei sie aktiv in der Gewerkschaftsjugend und im Regionalvorstand der Gewerkschaft Unia gewesen.

Zürcher bleibt der Basta als Grossrätin und Koordinationsmitglied erhalten, will aber auch andere politische Projekte vertiefter in Angriff nehmen und sich wieder stärker in den Basisbewegungen einbringen, heisst es in der Mitteilung weiter.

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