Die Wohnungen sollen auf einem 10'000 Quadratmeter grossen Baufeld entstehen. (Bild: Google Maps)

Basel

150 neue Genossenschafts-Wohnungen am Walkeweg

Verwirklicht werden soll dieses Projekt am Walkeweg im Gundeli, wo dafür ein 10'000 Quadratmeter grosses Baufeld reserviert ist.

Die neuen Wohnungen sollen von Mitgliedern des Regionalverbands Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz gebaut werden, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Einer Absichtserklärung zwischen dem Kanton und dem Regionalverband hat sie ihren Segen erteilt.

Der Kanton Basel-Stadt überlässt den Wohngenossenschaften das Areal am Walkeweg nach dem partnerschaftlichen Baurechtsvertrag Plus. Die Baurechtsnehmer werden verpflichtet, ausschliesslich preisgünstige Wohnungen nach dem Grundsatz «low cost – low energy» zu erstellen.

Investionsvolumen 50 Millionen

Nach Auskunft des Regionalverbands soll das Vorhaben demnächst ausgeschrieben werden, damit sich interessierte Genossenschaften bewerben können. Zum Zuge kommen sollen zwei verschiedene Bauträger. Der Baubeginn ist laut dem Verband für 2022 terminiert, der Bezug für 2023. Gerechnet wird mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Franken.

Auf Boden des Kantons Basel-Stadt bestehen heute rund 4100 Genossenschaftswohnungen. Das entspricht einem Anteil von 40 Prozent aller Genossenschaftswohnungen im Stadtkanton, wie es im Communiqué heisst.

Seit Einführung des Baurechtsvertrags Plus im Jahr 2010 sind in Basel-Stadt fast 400 neue Genossenschaftswohnungen auf dieser Basis erstellt worden, davon allein 300 im Jahr 2017. In den nächsten fünf Jahren sollen auf Kantonsboden weitere 1200 Genossenschaftswohnungen fertiggestellt oder geplant werden.

Der Baurechtsvertrag Plus sieht unter anderem eine Staffelung des Baurechtszinses mit Reduktion zu Beginn vor. Den Genossenschaften kommt dies in der finanziell riskanteren Anfangsphase entgegen. Die Genossenschaften sollen aber auch einen Erneuerungsfonds äufnen, damit spätere Sanierungen und Erneuerungen finanzierbar werden.

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