Grausam: Wassersportler überfahren Schwan und lassen ihn einfach sterben (Basel/Village Neuf)

Grausam: Wassersportler überfahren bei Basel Höhe Village Neuf einen Schwan und lassen ihn einfach sterben. Weitere Schwäne mit Jungtieren und Enten wurden ebenfalls beinahe Opfer der rücksichtslosen Wassersportler. Augenzeugen sind schockiert, verurteilen diese barbarische Tat und fordern mehr Schutz für Tiere am Rhein.+++WIR FORDERN EIN VERBOT VON WASSERSKI-SPORT AUF DEM RHEIN ZUM SCHUTZ VON TIER UND MENSCH+++Petition wird heute Abend lanciert+++Wir hoffen auf eure Unterstützung+++

Gepostet von Tierschutzverein Hilfe für Tiere in Not am Freitag, 30. August 2019
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(Video: Facebook/Tierschutzverein Hilfe für Tiere in Not)

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«Das Tier kämpfte um sein Leben»

Wassersportler fahren am Freitag einen Schwan auf dem Rhein an. Das Tier stirbt daraufhin qualvoll. Ein Tierschutzverein fordert nun ein Wasserski-Verbot.

Den Vorfall auf dem Rhein bei Village-Neuf (F) beobachtet hat die Tierschützerin Ines Zehnder-Waibel. «Der Unfall war schrecklich mit anzusehen», sagt die 54-Jährige gegenüber «20 Minuten». Kurz nach dem Vorfall zückte sie das Handy und nahm das Video auf, das derzeit auf Facebook kursiert (siehe oben).

Der Schwan sei von einem Motorboot angefahren worden, so Zehnder-Waibel. «Der Flügel des Schwans war fast vollständig abgetrennt, das Tier kämpfte um sein Leben», schildert die Tierschützerin. Diese Stelle des Rheins sei einer der wenigen Orte, an dem Wasservögel nisten könnten. Gleichzeitig gebe es dort einen Wassersport-Anbieter. Die Boote führen oft nahe an den Tieren vorbei und nähmen keine Rücksicht, fürt Zehnder-Waibel gegenüber dem Online-Portal weiter aus.

Petition lanciert

Der Basler Tierschutzverein Hilfe für Tiere in Not lancierte gemäss «20 Minuten» am Sonntag eine Petition: Das Wasserskifahren soll auf dem Rhein verboten werden.

Auf Facebook schlägt das Video hohe Wellen. Rund 450 Mal wurde die Aufnahme bereits geteilt. Viele User sind traurig und wütend. «Mir fehlen die Worte!!!», schreibt etwa eine Userin, «grausam und unfassbar 😡», findet eine andere. 

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