Featured Video Play Icon
Am Sonntag wurde Ronja Jansen zur neuen Juso-Präsidentin gewählt. (Video: Keystone-sda/Stefan Lanz)

Schweiz

Ronja Jansen ist die neue Juso-Präsidentin

Die Frenkendörferin Ronja Jansen ist Präsidentin der Jungsozialisten. Sie setzt sich gegen Mia Jenni durch und tritt die Nachfolge von Tamara Funiciello an.

Die Juso Schweiz haben eine neue Präsidentin: Ronja Jansen aus Basel-Landschaft löst die Bernerin Tamara Funiciello ab. 91 von 192 der im solothurnischen Trimbach anwesenden Delegierten der Jungsozialisten (Juso) Schweiz stimmten am Samstag an ihrer Jahreshauptversammlung für die 24 Jahre alte Baselbieterin.

Das Ende einer Ära

Dies sei das Ende einer Ära, heisst es in einer Juso-Mitteilung vom Samstagabend – und der Beginn einer neuen. «Veränderungen brauchen Mut, sie brauchen Ideen. Und sie brauchen Menschen, die daran glauben», sagte die Bernerin Funiciello in ihrer Abschiedsrede. Ronja Jansen sei die Vertreterin dieser neuen Ära.

Die Juso Schweiz werde weiterhin laut für mehr Feminismus und die 99 Prozent kämpfen – gegen die weitere Bereicherung der oberen 1 Prozent. «Wir müssen den Zusammenhang aufzeigen zwischen der drohenden Klimakatastrophe und dem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das sich nur nach den Profiten der Reichsten richtet», sagte Jansen.

Studium der Wirtschaft und Soziologie

Ihren politischen Ambitionen entsprechend studiert Jansen Wirtschaft und Soziologie. Ihre politische Vorbildung hatte sie in der Juso Baselland, auch als Co-Präsidentin, aber auch in der Geschäftsleitung der JUSO Schweiz genossen.

Am 29. August sprach Ronja Jansen im Telebasel Talk über ihre Kandidatur.

Damit ist sie die zweite Baselbieterin, die sich um die JUSO-Spitze bewarb. Samira Marti, mittlerweile SP-Nationalrätin, scheiterte in der internen Ausmarchung gegen die Bernerin Tamara Funiciello.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*