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Der Telebasel Sport Beitrag vom 5. September 2019.

Basel

Grünes Licht für erste Basler Tennishalle

Das Hallenprojekt des Tennis Club Old Boys Basel (TCOB) wurde nach einer Nachbesserung vom Basler Bauinspektorat bewilligt. Baubeginn soll im Herbst 2019 sein.

Um den positiven Entscheid des Basler Bauinspektorats zu erhalten, hätten eine Reihe von zusätzlichen Auflagen erfüllt werden müssen, wie der Tennis Club Old Boys Basel (TCOB) in einer Mitteilung schreibt. Das Hallendach muss mit Sonnenkollektoren ausgestattet, die Zahl der Veloparkplätze erhöht und die Halle behindertentauglich gestaltet werden.

Pavillon aus Holz

Der geplante Bau besteht aus einem etwa 6,5 Meter hohen «Pavillon aus Holz». Das bebaute Areal auf der Schützenmatte soll rund 40 mal 80 Meter umfassen und zwei der bestehenden Sandplätze einschliessen. In der Halle sowie auf dem Dach soll es je vier Plätze geben. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2019 beginnen, so dass die Einweihung Ende 2020 stattfinden kann.

Die Präsidentin des TCOB, Marianne Bernet, zeigt sich erfreut über das bevorstehende Projekt: «Es ist ein Meilenstein für den Tennissport in unserer Region, für unseren Club und insbesondere für unsere nunmehr fast 300 Juniorinnen und Junioren», wird sie in der Medienmitteilung zitiert.

7-Millionen-Projekt

Für das 7-Millionen-Projekt war neben entsprechenden Hypotheken, Unterstützung vom Bund und zwei Stiftungen ein Eigenkapital in der Höhe von 2,4 Millionen Franken nötig. Roger Federer habe einen substanziell zur Finanzierung des Projekts beigetragen, so der Tennisclub. Fast die Hälfte des Eigenkapitals käme jedoch von Clubmitgliedern.

Neben Federer wirkt noch andere sportliche Prominenz am Projekt mit. So engagierte sich Ex-Tennisprofi Marco Chiudinelli als Botschafter. Er betont: «Für den Tennis-Nachwuchs ist es wichtig, auch bei Regen oder im Winter trainieren zu können. Das wird in Zukunft auf der Schützenmatte für alle Juniorinnen und Junioren möglich sein».

Die Tennishalle soll verhindern, dass die Clubmitglieder in Zukunft auf Allschwil, Münchenstein oder gar ins grenznahe Frankreich oder Deutschland ausweichen müssen. Die Halle werde aber auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

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