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(Video: Telebasel)

Basel

«Pratteln muss sich Zug zum Vorbild nehmen»

Noch immer schwelgen viele in Erinnerungen an die Party des Jahres – das ESAF 2019 in Zug. Die Besucher waren begeistert und wünschen sich dasselbe in Pratteln.

Es war das grösste eidgenössische Schwing- und Älplerfest, das es je gegeben hat. Das Zuger Organisationskomitee hat die Latte für Pratteln enorm hoch gesetzt. 75 Hektar Fläche wurden zum Festgelände. Rund 400’000 Besucher pilgerten nach Zug. Die Kosten belaufen sich auf rund 35 Millionen Franken.

Jahrelange Organisation zahlt sich aus

Trotz der Grösse schien alles nahezu perfekt organisiert zu sein – jedenfalls fiel dem Besucher nicht einmal die Bier-Knappheit zum Ende des ESAFs grossartig auf. Zwar etwas kleiner, jedoch genau so gut organisiert wollen die Pratteler das ESAF 2022 hinkriegen.

Geht es nach den Besuchern, müssen sie dies auch. «Das ESAF 2019 in Zug ist eine logistische Meisterleistung. Pratteln kann sich da eine Scheibe von Zug abschneiden», sagt ein Besucher aus Allschwil, der regelmässig ESAFs besucht.

Tradition und Moderne vermischen

Die Besucher wünschen sich, dass Pratteln jene Traditionen pflegt, die ein Eidgenössisches eben ausmachen. Markus Birchmeier, Präsident des Aargauer Kantonalen Schwingerverbandes, aber ist der Meinung, dass dem ESAF 2022 in Pratteln durch aus eine Prise Moderne respektive die Einflüsse aus der Stadt gut tun würde.

Mehr zum ESAF 2019 in Zug und ob Pratteln dieser Mammut-Aufgabe gewachsen ist, sehen Sie in der Spezialsendung «Pratteln am Eidgenössischen» am Samstag, 31. August, um 19:15 Uhr auf Telebasel und stündlich in der Wiederholung. 

1 Kommentar

  1. Die bisherige Berichterstattung mit den Aussichten von Pratteln 2022 war ausgezeichnet. Wenn das EASF in Pratteln nur annähernd dem EASF in Zug gleichen soll, muss seitens des hiesigen OK vieles anders angegangen werden. Der geplante Festplatz Leimen-Hülften eignet sich keinenfalls für ein solches Fest. Auch nicht für ein verkleinertes EASF. Warum man auf Leimen-Hülften kam, ist dem Schreibenden seit Beginn der Planung bekannt. Zug hat gezeigt, was es braucht. Vorallem aber ist Leimen-Hülften zu klein und die 380’000 Volt Starkstromleitung verhindert vieles. Andere Feste im Bereich einer solchen Leitung wurden vom Eidg. Starkstrominspektorat nicht bewilligt.Report

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