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Alex Wilson im Interview.

Schweiz

«Erst an der WM gibt es den Kuchen»

Als Letzter und mit grossem Abstand kommt Alex Wilson über 100 Meter am Weltklasse Zürich ins Ziel. Ein Rückschlag im Hinblick auf die WM.

Mit der Zeit von 10.40 Sekunden über die 100 Meter erreicht der Basler Alex Wilson am Weltklasse Zürich das Ziel. Knapp eine halbe Sekunde langsamer als der Sieger aus den USA Noah Lyles. Und mit Abstand als letzter Sprinter im Feld.

Verletzung als Begründung

Trotzdem findet Wilson nach dem Rennen sein Lächeln wieder. «Wieso soll ich nicht lachen? Ich bin gesund. Ich kann endlich wieder rennen und das ist das Wichtigste», so der Basler. Er könne seine Bestleistung noch gar nicht abrufen, komme er doch erst aus einer Verletzung. Eine Verletzung die beinahe gleichbedeutend gewesen wäre mit dem Saisonende. Mit zwei Wochen Training in den Beinen, sei nicht mehr drin gelegen. «Ich habe selber auch nicht mehr erwartet heute», erklärt Wilson.

Kein Rückschlag also im Hinblick auf die grossen Ambitionen, die Alex Wilson für die Weltmeisterschaft Ende September in Doha hegt? «Erst an der WM gibt es den Kuchen», sagt der schnellste Mann der Schweiz. Nun geht es für Alex Wilson ins Trainingslager. Dort will er sich den letzten Schliff holen.

Wer zuletzt lacht…

Auch wenn in Zürich einiges fehlte, bleibt der Basler zuversichtlich: «Ich hatte auch letztes Jahr Wettkämpfe, die schlecht waren. Ich wurde von allen Seiten auseinander genommen. Am Ende habe ich euch allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert».

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