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Der Telebasel Wahlkampf-Talk vom 1. September 2019.

Basel

Ständerat BS: Hablützel-Bürki oder Herzog oder von Falkenstein?

Wer soll für Basel-Stadt in den Ständerat einziehen? Am Sonntag treffen die drei Kandidatinnen im zweiten Wahlkampf-Talk auf Telebasel aufeinander.

Wahlkampf-Talks auf Telebasel, Runde 2: Am Sonntag streiten sich die drei Kandidatinnen Gianna Hablützel-Bürki (SVP), Eva Herzog (SP) und Patricia von Falkenstein (LDP) um den Basler Ständeratssitz. Finden Sie weiter unten Kurzporträts und eine Einschätzung der Wahlchancen.

Den Wahlkampf-Talk um den baselstädtischen Sitz im Ständerat sehen Sie ab 19:10 Uhr am Sonntag, 1. September 2019.

Hier die Übersicht über alle acht Talk-Runden mit allen Köpfen und Daten.

EU, Klima, Frauen, Altersvorsorge, Gesundheitskosten: Warum die Wahlen 2019 so wichtig sind.

Ständeratswahlen 2019 Basel-Stadt (1 Sitz)

Unsere Gäste (alphabetische Reihenfolge):

Gianna Hablützel-Bürki (SVP)

  • Seit 2017 im Grossen Rat (Mitglied Disziplinarkommission und Regiokommission)
  • Vorstand SVP BS und Präsidentin SVP Frauen Basel-Stadt
  • Ehemalige Wettkampf-Fechterin/Travel Agent
  • Jahrgang 1969

Eva Herzog (SP)

  • Seit 2005 im Regierungsrat Basel-Stadt
  • Seit 2014 Vizepräsidentin Regierungsrat Basel-Stadt
  • Seit 2016 Vizepräsidentin Finanzdirektorenkonferenz
  • 2001 – 2005: Grossrätin (Mitglied: Bildungs- und Kulturkommission)
  • 1999 – 2003 Verfassungsrätin Basel-Stadt
  • Historikerin
  • Jahrgang 1961

Patricia von Falkenstein (LDP)

  • Seit 2006 im Grossen Rat (Mitglied Finanzkommission, Bau- und Raumplanungskommission, Delegation IGPK Uni-Kinderspital beider Basel (IGPK UKBB)
  • Seit 2013 Präsidentin LDP Basel-Stadt
  • 2002 bis 2005 Verfassungsrätin Basel-Stadt
  • Juristin
  • Jahrgang 1961

Ausgangslage: Wunder sind immer möglich

Aber eher selten. Dass SP-Regierungsrätin Eva Herzog in den Ständerat einzieht, gilt als höchstwahrscheinlich. Der baselstädtische Sitz ist seit 1967 in der Hand der SP.

Zu Eva Herzogs hohen Siegeschancen gehört wesentlich, dass sie in ihrer langen Regierungszeit stabile Finanzpolitik machte und ihre Politik auch auf der bürgerlichen Seite abzustützen vermochte. Zum Ärger vieler SP-Parteileute setzte sich Herzog (Vizepräsidentin Finanzdirektorenkonferenz) etwa auch stark für die USR III ein.

Zur Erfolgserwartung Eva Herzogs gehört auch die Schwäche des bürgerlichen Lagers. LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein wäre für sich genommen eine starke Kandidatin. Aber die Basler Bürgerlichen befinden sich seit Jahren im internen Dauerkrach mit der wählerstarken SVP. Diese unterstützt nun Patricia von Falkenstein nicht und stellt ihrerseits eine eigene Kandidatin: die Grossrätin und einstige Wettkampf-Fechterin Gianna Hablützel-Bürki. Diese hat zwar nicht den Hauch einer Chance. Aber zum innerbürgerlichen Stolperstein reicht es.

3 Kommentare

  1. Mein Name ist Marc Meyer, Dr. rer. pol

    Auch ich bin offizieller Ständeratskandidat in Basel Stadt. Allerdings werde ich von den Medien totgeschwiegen und von Podiumsdiskussionen ausgeschlossen.

    Begründung: Ich hätte mich erst am 20. August angemeldet als Ständeratskandidat. Das sei unseriös. Die anderen Parteien hätten schon anfangs Jahr gewusst, wen sie melden.

    Zudem, wenn ich eingeladen würde, so müsste man auch Eric Weber einladen un den will man nicht einladen (Originalwortlaut Schweizer Radio und Fernsehen, Riehener Zeitung).

    Sorry: Der 20. August war immerhin der offizielle Anmeldeschluss der Kanzlei Basel Stadt.

    Setzten die Medien oder die Staatskanzlei die Anmeldefrist fest? Die Medien setzten sich über die Basler Staatskanzlei hinweg.

    Finden Sie, verehrte Wählerinnen und Wähler, das Vorgehen der Medien korrekt?

    Auch so kann man einen Kandidaten benachteiligen, der unbequeme – aber dafür umso brisantere Themen – zur Sprache bringt.

    Z.B. setzte ich mich dafür ein, dass die Schuldenwirtschaft der Schweizerischen Nationalbank (SNB) endlich ein Ende nimmt. Die SNB hat bisher schon über 700 Milliarden Schulden gemacht, um Euros und Dollars zu kaufen. Dieses Geld verfachtet sie ins Ausland , wo sie u.a. in marode Staatshaushalte und Hanfaktien usw. investiert.

    Jeder Schweizerbürger / jede Schweizerbürgerin hat nun schon 100’000 Schulden für den Kauf von Euros / Dollars.

    Die SNB bringt damit die Schweiz in grosse Gefahr und es droht die Einführung des Euros durch die Hintertür.

    Mir ihren Negativzinsen beschädigt die SNB unserer Altersvorsorge beträchtlich.

    Schluss mit der Schuldenwirtschaft der SNB!

    Wählen Sie einen Mann nach Bern, der weiss, wie die Wirtschaft funktioniert.

    Zudem werde ich einen 2. Ständeratssitz für Basel anstreben.

    Weiter Infos zu meiner Person entnehmen Sie bitte meinem Inserat und Beitrag im “Vogel Gryff”, der mir fairerweise einen Platz gegeben hat..

    Danke!

    Ihr Marc MeyerReport

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