Jonas Omlin hält seinen Kasten sauber, Fabian Frei wechselt die Windeln seiner Tochter. (Fotomontage: telebasel)

Basel

Babyglück und #zeropiero

Der FC Basel holte sich vergangenes Wochenende den vierten Sieg im fünften Spiel. Speziell war das Spiel vor allem für die Defensive und für Fabian Frei.

In der Rückrunde der vergangenen Saison blieb der FCB bis auf ein Spiel ungeschlagen. Zum einen wegen der guten Offensive zum anderen aber auch wegen der Defensive. Und diese war eine Bank. In allen neuen Ligaspielen blieb Rotblau in der Rückrunde ohne Gegentor.

Endlich wieder #zeropiero

FCB-Torwart Jonas Omlin, der auf Instagram sehr aktiv ist, feiert die Spiele, in denen er nicht hinter sich greifen muss jeweils mit dem Hashtag #zeropiero.. Die Idee käme vom Jassen, erklärte Jonas Omlin gegenüber FCB-TV: «Beim Molotow Jass waren die, die null Punkte machten die Besten. Dann hiess es immer Zero Piero und das habe ich jetzt so übernommen für die Spiele, in denen ich kein Gegentor bekomme».

Während Jonas Omlin in der Rückrunde der letzten Saison diesen Hashtag beinahe nach jedem Spiel nutzen konnte, hatte er jetzt eine lange Durststrecke. Doch nach dem 10. Pflichtspiel der neuen Saison war es endlich wieder soweit –der FCB spielte erstmals wieder zu null.

FCB Mittelfeldspieler Fabian Frei gönnt es seinem Torwart: «Jonas hat es verdient, da es eigentlich nie an ihm liegt, wenn wir Gegentore bekommen und jetzt darf er wieder den #zeropiero machen».

Tore schiessen und Windeln wechseln

Doch nicht nur Jonas Omlin hat nach der letzten Woche Grund zur Freude. Noch grösser ist die Freude vermutlich bei Fabian Frei selbst. Sicherlich auch wegen seinem Treffer gegen Xamax, jedoch stellte ein anderes Ereignis im Hause Frei alles in den Schatten.

Denn Fabian Frei ist vor einer Woche zum zweiten Mal Vater geworden und ist überglücklich: «So leid es mir tut und so gern ich Fussball habe, aber das sind nochmals ganz andere Dimensionen. In diesen Momenten merkt man dann, was wirklich zählt im Leben».

Der Neuzugang in der Familie heisst Mara und sie hat bereits eine zwei Jahre ältere Schwester Namens Lena. Im Hause Frei sind die Rollen klar verteilt: «Meine Frau Muriel stillt und ich wickle, das mache ich gerne». Somit geniesst Fabian Frei seinen momentanen Höhenflug im Beruf wie auch Privat.

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