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(Video: Telebasel)

Basel

«Gladbach mit all den Schweizern, das wäre eine Geschichte»

Am Freitag findet die Auslosung zur Gruppenphase der Europa League statt. Welcher Gegner wäre toll? Wen will man auf keinen Fall?

Borussia Mönchengladbach mit Yann Sommer, Michael Lang und Breel Embolo. Malmö aus Schweden mit Behrang Safari. Und Rosenborg Trondheim. Das die Wunschliste von FCB-Spieler Fabian Frei für die am Freitag anstehende Auslosung der Europa League-Gruppenphase.

Wunschgegner Gladbach

«Ein Bundesligist wäre toll. Gladbach mit Sommer und all den Schweizern, das wäre eine Geschichte», sagt FCB-Legende Erni Maissen. «Was ich mir nicht unbedingt wünsche, wäre ein Team aus dem Osten. Man weiss wenig über das Team und für die Zuschauer ist das auch nicht attraktiv», so Maissen weiter. Engländer wären da schon besser. Die liegen dem FCB.

Sogar eine Horrorgruppe und ein Wiedersehen mit dem PSV Eindhoven und dem Linzer ASK wären möglich. Wenn die Österreicher gegen Brügge in der Champions League ausscheiden. Egal, meint FCB-Nachwuchschef Massimo Ceccaroni: «Es ist toll, dass man überhaupt spekulieren darf. Die Mannschaft hat sich das erarbeitet. Auch wenn man sich nach dem Duell mit dem PSV Eindhoven mehr erhofft hatte».

Leistung muss abgerufen werden

Massimo Ceccaroni hofft indes, dass die Mannschaft sich auf die zusätzliche Belastung mit Europa einstellen wird. «Wichtig ist auch, dass man das Ziel hat, international zu überwintern. Egal, gegen welchen Gegner», so Ceccaroni. Er glaubt an die Substanz des Teams.

Die Tücken der Europa League sind klar: Einfache Gegner gibt es nicht. So unbekannt sie auch sein mögen. «Das ist so. Aber wenn man weiterkommen will, dann muss man halt die Leistung einfach abrufen. Auch wenn man vermeintlich schwächere Teams als Gegner hat», so Erni Maissen. Diesen Beweis sei der FCB nach dem Ausscheiden gegen Linz noch schuldig. Es sei nicht nur ein Nachteil, wenn man gute Gegner zugelost erhältst.

Spiele gegen grosse Gegner einfacher

Der gleichen Meinung ist auch Massimo Ceccaroni: «Manchmal ist es einfacher, gegen grosse Mannschaften wie PSV, Wolverhampton, Frankfurt oder Gladbach zu spielen. Man kennt die Teams. Die Spielweise. Den Trainer. Man geht bereits mit einer hohen Erwartungshaltung ins Spiel».

Bei einem unbekannter Gegner hingegen aus einem Land, dass man weniger gut kenne, brauche es viel mehr Aufwand, sich mit ihm auseinanderzusetzen. «Und vor allem braucht es ein intensivere Einstellung der Spieler. Das finde ich aber gut. Daran können die Spieler wachsen», so Ceccaroni.

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