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(Video: Telebasel)

Schweiz

«Wir wissen, was in Pratteln auf uns zukommt»

Es ist der grösste Sport-Event der Schweiz. Das ESAF kommt in drei Jahren ins Baselbiet. Das Organisationskomitee weilt in Zug um Erfahrungen zu sammeln.

Es ist die grösste temporäre Arena der Welt. Über 56’000 Zuschauer finden Platz. Insgesamt pilgern mehr als 400’000 Menschen am Wochenende auf das Festgeländein Zug. Kostenpunkt des Fests: Rund 36 Millionen Franken. Die Dimensionen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) in Zug übersteigen jede Vorstellungskraft.

Auf Erkundungstour in Zug

Man muss es effektiv gesehen haben, um die Ausmasse zu begreifen. So auch das Baselbieter Organisationskomitee, das in drei Jahren die Aufgabe hat, das ESAF in Pratteln durchzuführen. Das rund 100-köpfige OK ist in Zug auf Erkundungstour und sammelt Erfahrungen und Tipps.

Ob die Verantwortlichen nun begreifen, auf welche Mammut-Aufgabe sie sich eingelassen haben? «In meiner Funktion wäre es falsch, wenn ich das erst jetzt begreifen würde», sagt Matthias Hubeli, Geschäftsführer des ESAF 2022 in Pratteln. Er selber ist seit dem Jahr 1995 an allen Eidgenössischen dabei. «Wir wissen, was in Pratteln auf uns zukommt», so Hubeli. Er liesse sich nicht erschlagen von den Zuger Dimensionen.

ESAF in Pratteln soll kleiner werden

Sorgen seien automatisch vorprogrammiert. Diese seien aber da, um gelöst zu werden, meint Matthias Hubeli. Kleiner und kompakter soll es im Baselbiet im Jahr 2022 werden. Unterschätzt hat das Organisationskomitee die Aufgabe aber nicht. Rein von den Platzverhältnissen her, sei es laut Hubeli auch gar nicht möglich, den Gigantismus aus den Vorjahren weiterzuführen.

«Wir glauben, dass das realistisch ist. Es wird nicht ganz so weitläufig sein und funktionieren können, wie in Zug», sagt der Geschäftsführer des ESAF 2022. Es werde dem Fest gut tun, wenn man einen bewussten Schritt macht, um kleiner zu werden. «Wer denn alles das Fest aber aufsuchen wird, das können wir jedoch nicht beeinflussen», so Hubeli.

Auf die genaue Umsetzung in Pratteln, darf man gespannt sein. Logistisch präsentiert sich die Situation in Pratteln einiges komplexer als aktuell in Zug. In den nächsten Monaten und Jahren wird man sehen, ob das Baselbieter OK, der Aufgabe effektiv gewachsen ist.

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