boris Johnosn (links) und Donald Trump. (Bild: Keystone)

International

Trump ist erstmals mit neuem britischen Premier zusammengekommen

US-Präsident Donald Trump ist erstmals mit dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson zusammengekommen – im Rahmen des G7-Gipfels.

Donald Trump und Boris Johnson trafen sich am Sonntagmorgen zu einem Arbeitsfrühstück am Rande des G7-Gipfels im südwestfranzösischen Badeort Biarritz.

Trumps Regierung unterstützt den harten EU-Austrittskurs Johnsons. Der US-Präsident hat Grossbritannien für die Zeit nach dem Brexit ein «fantastisches» Handelsabkommen mit den USA in Aussicht gestellt. Trump liess vor dem G7-Gipfel mitteilen, dass er dem Treffen mit dem neuen britischen Premier mit «grossem Enthusiasmus» entgegensehe.

Viele Festnahmen

Am Rande des G7-Gipfels im südwestfranzösischen Biarritz wurden mindestens 68 Menschen festgenommen. 38 von ihnen seien in Polizeigewahrsam, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am späten Samstagabend unter Berufung auf die Präfektur. Gewahrsam dient unter anderem dazu, Verdächtige zu befragen und ihre Äusserungen zu überprüfen. Er kann von 24 auf bis zu 48 Stunden verlängert werden.

Orte und Umstände der Festnahmen blieben zunächst offen. In Bayonne, der Nachbarstadt von Biarritz, waren am Abend bei einer ungenehmigten Demonstration Steine geflogen, die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Die französische Regierung hat über 13’000 Sicherheitskräfte mobilisiert, um den noch bis Montag dauernden Gipfel der führenden Industrienationen zu schützen.

Gipfelgegner, die eine friedliche Demonstration in Hendaye nahe der spanischen Grenze veranstaltet hatten, teilten via Twitter mit, sie würden am Sonntag angesichts der massiven Polizeipräsenz in der Region auf ursprünglich geplante Aktionen an sieben Orten rund um Biarritz verzichten.

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