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Der Telebasel News Beitrag vom 23. August 2019

Basel

Leicht mehr leerstehende Wohnungen in Basel

Die Anzahl leerer Wohnungen hat in der Region in einem Jahr leicht zugenommen. Mit einer Quote von 1 Prozent liegt Basel über dem Wert anderer Grossstädte.

Der Leerwohnungsbestand in Basel-Stadt nahm innert Jahresfrist bis zum Stichtag 1. Juni um 342 auf 1124 Wohnungen zu. Damit stieg die Leerwohnungsquote um 0,3 Punkte auf 1 Prozent, wie das Basler Präsidialdepartement am Donnerstag mitteilte. Zurückzuführen sei dies auf die starke Bautätigkeit, heisst es in der Medienmitteilung, denn die Quote konnte trotz Bevölkerungswachstum gesteigert werden.

Am höchsten ist der Leerstand bei den kleinen Wohnungen mit einem oder zwei Zimmern. Unter dem Durchschnittswert liegt die Quote bei den Vier- bis Sechszimmerwohnungen.

Höhere Quote als in anderen Städten

Mit einer Leerwohnungsquote von 1 Prozent weist Basel-Stadt nach wie vor einen der tiefsten kantonalen Wert aus. Im Vergleich mit anderen Grossstädten in der Schweiz verzeichnet der Stadtkanton aber eine höhere Quote. Besonders tief ist sie mit 0,1 Prozent in Zürich, aber auch die Städte Bern und Genf haben mit je 0,6 Prozent deutlich tiefere Leerwohnungsquoten.

Im Kanton Basel-Landschaft stiegt die Anzahl an leerstehenden Wohnungen im selben Zeitraum um 432 auf 1492 Wohnungen. Das entspricht einem Anstieg der Leerwohnungsquote von 0,8 auf 1,1 Prozent.

Im Gegenzug hat sich das Angebot an leerstehenden Geschäftsflächen in der Region Basel um 8,5 Prozent verringert – um knapp 9000 Quadratmeter im Stadtkanton und um 20’000 Quadratmeter in Baselland. In Basel-Stadt verzeichnete der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft beider Basel geringere Leerstände bei den Gewerbe- und Lagerflächen, in Baselland sank das Angebot an leeren Produktions-, Laden- und Büroflächen.

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