(Bild: Keystone)

Schweiz

FDP startet mit neuem Wirtschaftspapier in den Wahlkampf

Nach der internen Debatte über den künftigen Umgang mit Umweltthemen konzentriert sich die FDP wieder auf ihr Steckenpferd: die Unternehmen.

Zwei Monate vor den eidgenössischen Wahlen hat die Partei ihre Rezepte gegen ein drohendes Abflauen der Wirtschaft präsentiert. Nach dem Digitalisierungspapier von 2016 und dem KMU-Papier von 2017 stellte die FDP am Donnerstag im Bundeshaus ein neues Positionspapier – «eine umfassende Vorwärtsstrategie» – vor. «Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik ist nötiger denn je», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Die Lage der Wirtschaft in der Welt, in Europa und in der Schweiz verdüstere sich alarmierend schnell.

Umso wichtiger sei es, dass die Menschen in ihren Entscheidungen möglichst frei seien, berufliche Perspektiven hätten und weder von hohen Steuern noch einer «übermässigen Paragrafenflut» gegängelt würden. Die Regierung und das Parlament seien in der Verantwortung, die zurzeit guten Rahmenbedingungen durch eine aktive Strategie gezielt zu stärken und Wettbewerbsnachteile abzuschaffen.

Die FDP präsentierte Forderungen in sieben Bereichen, die grösstenteils bereits bekannt sind. Darunter: ein Einheitssatz bei der Mehrwertsteuer, ein Start-up-Visum für die Techszene sowie ein Netz von Freihandelspartnerschaften ausserhalb der EU.

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