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(Video: @storror/Instragram)

Basel

«Ich hatte keine Ahnung, wie abgefahren der Move aussah»

Ein britischer Parkour-Profi schockt mit seinem Sprung in den Rhein tausende Zuschauer. Er und seine Crew waren letzte Woche in Basel zu Besuch.

Sein Video geht derzeit viral. Der britische Parkour-Profi Toby Segar springt an der Schifflände über zig Meter Beton in den Rhein. Jetzt äussert sich der Traceur erstmals selbst gegenüber Telebasel zu seinem Sprung.

Sprung war nicht geplant

Geplant sei eigentlich ein anderer Sprung an der Mittleren Brücke gewesen. Die Parkour-Gruppe Storror war vor einigen Jahren bereits in Basel, wo sie auf ein vorbeifahrendes Schiff mit Sand sprang. So einen ähnlichen Sprung wollten die jungen Männer wiederholen.

«Während wir warteten sahen wir das Setting am Ufer und wussten, dass wir hier gutes Material für unseren Youtube Kanal filmen könnten», erzählt Toby Segar. Über 4,6 Millionen Abonnenten verfolgen die Stunts der Parkour-Gruppe regelmässig.

«Ich habe nicht wirklich damit gerechnet»

Dass das Video so viral gehen würde, damit hatte Toby Segar nicht gerechnet. Eigentlich sei es ein einfacher Sprung gewesen: «Natürlich musste ich schnell rennen aber als ich erst über der Mauer war, musste ich nichts tun, ausser die Zeit in der Luft abzuschätzen».

Seinen Kollegen erzählte Toby Segar vorher nicht, was für einen Sprung er macht. Er selbst habe sich in der Luft entspannt gefühlt: «Ich hatte keine Ahnung, wie abgefahren der Move tatsächlich aussah. Erst an den Reaktionen meiner Teamkollegen merkte ich, dass es wahrscheinlich ziemlich cool aussah».

Parkour-Profi glaubt nicht an Nachahmer

Kurz nachdem das Video viral gang, warnte die Polizei davor, den Stunt nachzumachen. Diese Sorge teilt der Free-Runner Toby Segar allerdings nicht. Wer diesen Stunt nachmachen wolle müsse sehr spezifische Fähigkeiten besitzen. «Ich bezweifle, dass jemand mit gesundem Menschenverstand überhaupt darüber nachdenken würde».

Er sei überzeugt, dass sich niemand ohne die nötige Erfahrung überwinden könnte: «Selbst wenn sich das jemand vornimmt, er würde beim Absprung stehen bleiben und ziemlich schnell seine Meinung ändern».

Seit über 13 Jahren trainiert Toby Segar mit seiner Gruppe Storror beinahe täglich. Sie planen, spätestens im Sommer nächsten Jahres wieder nach Basel zu kommen.

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