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Der Telebasel News-Beitrag vom 20. August 2019.

Basel

«Ich könnte das auch»

Seit das Video des Parkour-Profis Toby Segar viral ging, analysiert sein Kollege Christian Harmat den Sprung. Auch er traue sich den Riesensatz zu.

Er nimmt Anlauf, springt und fliegt über zig Meter in den Rhein. Das Video an der Schifflände ging diese Woche viral und schockierte tausende Zuschauer. Den waghalsigen Sprung legte Toby Segar hin. Ein britischer Parkour-Profi der Gruppe Storror. Er und seine Crew waren letzte Woche in Basel zu Besuch, wo eben jenes Video entstand.

«Ich könnte das auch»

Gefährlich sei es für den Parkour-Athleten allerdings nie gewesen, versichert sein Kollege Christian Harmat. Er hatte die Gruppe nach Basel eingeladen und war die ganze Woche mit ihr unterwegs. Den Sprung würde er sich selbst auch zutrauen, wie er im Interview erzählt:

(Video: Youtube)

Angst vor Nachahmern

Die Polizei Basel-Stadt befürchtet dennoch, dass es nun zu Nachahmern kommen könnte. Grundsätzlich habe Toby Segar nichts Unerlaubtes getan. Das Schwimmen an dieser Stelle sei erlaubt, wie Toprak Yerguz, Mediensprecher der Basler Polizei, bestätigt, wenn auch nicht empfohlen.

Anders als der Sprung von einer Brücke sei das Springen vom Ufer aus nicht ausdrücklich verboten: «Vom Ufer her ist es nicht so klar geregelt. Da hätte man diskutieren können, ob eine Drittgefährdung oder Eigengefährdung vorliegt und man eine Busse wegen Unfug hätte ausstellen können», so Yerguz. Viel wichtiger sei der Polizei allerdings vor den Gefahren zu warnen.

Tatsächlich kann bei solchen Stunts einiges schief gehen, wie die Gruppe Storror selbst in einem ihrer Youtube Videos zeigt:

(Video: Youtube)

Hinter Sprung steckt genaue Technik

Über Nachahmer macht sich der Basler Parkour-Profi Christian Harmat keine Sorgen: «Es ist nicht einfach, sich zu überwinden». Solche Sprünge bedürfen einer langen Vorbereitungszeit. Seit über 13 Jahren trainieren die jungen Männer der Gruppe Storror bereits beinahe täglich. Vor Ort schauen sie sich die Situation meist genau an und planen, wie sie abspringen und landen werden. Parkour-Kollege Christian Harmat analysiert den Sprung von Toby Segar:

(Video: Telebasel)

Die Parkour-Gruppe Storror ist am Dienstagmorgen wieder abgereist und stand nicht mehr für ein Interview zur Verfügung. Sie hat aber angekündigt, spätestens im Sommer nächsten Jahres wieder nach Basel zu kommen.

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