Der Gotthardtunnel war Aufgrund des Unfalls in beide Richtungen gesperrt, ist aber nun wieder geöffnet. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Schweiz

Unfall im Gotthard fordert mehrere Verletzte

Am Montag ist es im Gotthardtunnel zu einem schweren Unfall gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt, meldet die Kantonspolizei Uri.
Schwerer Unfall im Gotthard

Am Montagnachmittag kam es im Gotthardtunnel gegen 13:45 Uhr zu einem schweren Unfall.

Gemäss Kantonspolizei Uri ist ein Personenwagen aus den Niederlanden rund 1,5 Kilometer vor dem Tunnelportal Göschenen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil kollidiert. Der Wohnwagen verfüge ebenfalls über ein niederländisches Kennzeichen.

Folglich kollidierte das unfallverursachende Fahrzeug mit einem weiteren Auto, das auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Süd unterwegs war.

Zwei Kinder unter Verletzten

Fünf Personen wurden leicht bis schwer verletzt, teilt die Kantonspolizei Uri weiter mit. Sie wurden mit der Rega in ein ausserkantonales Spital transportiert.

Vier der fünf Verletzten sassen im Auto, das den Unfall verursachte. Unter den Verletzten befindet sich ein 61-jährigen Mann, eine Frau (60), sowie zwei Knaben im Alter von 7 und 9 Jahren, allesamt aus den Niederlanden. Die fünfte verletzte Person fuhr den Zürcher Lieferwagen, es ist ein 33-jähriger Schweizer, bestätigt ein Sprecher der Kapo Uri gegenüber «Blick». 

Tunnel wieder offen

Die Höhe des Sachschadens ist nach Angaben der Polizei noch nicht bekannt. Die Aufräumarbeiten und die Instandstellung von beschädigten Tunneleinrichtungen dauerten an.

Wie die Kantonspolizei Uri gegenüber «20 Minuten» sagt, ist der Tunnel seit 18 Uhr wieder geöffnet. Es komme allerdings immer noch zu stockendem Verkehr,

Stau am Gotthard zum Ferienende

Vor dem Gotthard-Südportal, zwischen Faido und Airolo, staut sich die Blechkolonne auf mittlerweile 10 Kilometer an. Das bringt Wartezeiten von rund 1 Stunde und 50 Minuten mit sich, schreibt der TCS am Samstagnachmittag auf Twitter.

Auch vor dem Nordportal in Richtung Süden ist mit Stau zu rechnen. Allerdings ist dieser mit rund 2 Kilometer bedeutend kleiner.

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