Am Ende jubelten die Reds. (Foto: Key)

International

Liverpool gewinnt Supercup nach Elfmeterschiessen

Liverpool ist zum vierten Mal Sieger des Supercups. Die Reds setzen sich in Istanbul mit 5:4 im Penaltyschiessen gegen Europa-League-Gewinner Chelsea durch.

Nach 120 dramatischen Minuten stand es in Istanbul 2:2. Beide Tore der Reds, bei denen Xherdan Shaqiri auf der Ersatzbank blieb, erzielte der senegalesische Goalgetter Sadio Mané. Besonders sehenswert war das zeitweilige 2:1 in der 5. Minute der Verlängerung.

Mané verwertete einen akrobatischen Rückpass von der Grundlinie von Stürmerkollege Roberto Firmino mit einer wuchtigen Direktabnahme aus vollem Lauf. Nach 100 Minuten glich Jorginho mit einem Foulpenalty aus, den die französische Schiedsrichterin Stéphanie Frappart zu Recht verhängt hatte.

Im Penaltyschiessen trafen die ersten neun Schützen, bevor Chelseas junger Stürmer Tammy Abraham mit seinem Versuch an Liverpools Ersatzgoalie Adrian scheiterte.

Nicht alle Trümpfe gespielt

Liverpool hatte den 1973 eingeführten Supercup – bis 1997 wurde er in Hin- und Rückspielen vergeben – zuvor in den Jahren 1977, 2001 (als UEFA-Cup-Sieger) und 2005 für sich entschieden.

Obwohl beim Supercup einiges an Prestige auf dem Spiel steht, ist die sportliche Bedeutung ganz am Anfang einer Saison jeweils nicht unumstritten. Die Trainer Jürgen Klopp und Frank Lampard setzten jedenfalls nicht alle ihre Trümpfe in die Startaufstellung. Bei Liverpool sassen beispielsweise Georginio Wijnaldum, Roberto Firmino und Trent Alexander-Arnold anfänglich auf der Bank, bei Chelsea blieb der Brasilianer Willian 120 Minuten ganz draussen.

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