(Bild: unsplash / Eneko Uruñuela)

Basel

Der «herabschauende Hund» ist nicht aus dem Kamasutra

Die Yoga-Sprache ist nicht einfach zu verstehen. Hier finden Sie, passend zu unserem neuen Personal Yoga-Training, die wichtigsten Begriffe erklärt.

Seit Montag, 12 August 2019, haben Sie dank des Telebasel Morgens Ihre eigene Personal Yoga Lehrerin. Anouk Kammermann macht mit Ihnen täglich Yoga-Übungen. Damit Sie zuhause auch wissen, wie die Yoga-Begriffe heissen und was sie bedeuten, haben wir Ihnen die Wichtigsten zusammegestellt.

A wie

Asanas sind Körperhaltungen und -übungen im Yoga.

Ashtanga Yoga ist ein kraftvoller, dynamischer Yoga-Stil und wird auch «bewegte Meditation» genannt. Die Asanas sind in einer festgelegten Reihenfolge fliessend miteinander verbunden.

(Bild: unsplash / Form)

B wie

Bhakti Yoga ist das Yoga der liebenden Hingabe und eine der vier grossen Yoga-Wege.

Bikram Yoga bezeichnet die 26 Asanas aus dem Hatha Yoga, die bei einer Temperatur von 40 Grad ausgeübt werden.

C wie

Chakra heisst wörtlich «Rad» oder «Kreis» und benennt das Energiezentrum der menschlichen Aura. Chakren werden auch als Energieräder bezeichnet.

G wie

Guru hat viele Bedeutungen. Es kann schwer oder gewichtig bedeuten oder auch «der, der die Dunkelheit besiegt». Im weiteren Sinne bedeutet Guru auch Lehrer oder Yoga-Lehrer.

H wie

Herabschauender Hund ist der Beste Freund der Yogis. Dieses Asana ist eine der am häufigst ausgeführten Yoga-Übung und ist als Ausruh- und Entspannungshaltung beliebt.

Hatha Yoga ist die bekannteste Yoga-Art. Sie umfasst 26 Asanas und ist vor allem für Einsteiger geeignet. Ausgehend vom Körper führt dieser Yoga-Weg zur Verwirklichung des Selbst und zur Vereinigung mit Gott.

Hinduismus bezeichnet die traditionellen religiösen und gesellschaftlichen Strukturen Indiens. Der Ursprung von Yoga liegt in Indien, weshalb Yoga eng mit der Religion verbunden ist. Heutzutage ist Yoga aber eher eine Lebenseinstellung und weniger eine Form der hinduistischen Spiritualität – jedenfalls in westlichen Ländern.

(Bild: unsplash / Samia Liamani)

K wie

Kundalini Yoga ist die «spirituelle Form» des Yogas. Im Gegensatz zu Ashtanga oder Hatha Yoga liegt der Schwerpunkt bei dieser Yoga-Form eher auf den Atem- und Konzentrationsübungen.

Karma Yoga wird auch als «Yoga des selbstlosen Dienens» bezeichnet. Durch das Dienen soll das Herz gereinigt und die Selbstsucht beseitigt werden. Karma Yoga stellt unser Handeln in den Mittelpunkt. Man verabschiedet sich von jeglichen egoistischen Haltungen und soll durch selbstloses Verhalten glücklich werden. Karma ist neutral. Der Mensch alleine hat es in der Hand, was für ein gegenwärtiges und zukünftiges Karma er sich erschafft.

L wie

Lotussitz ist eine typische Sitzposition in der Meditation. Die Füsse werden hier im Schneidersitz nicht unter, sondern auf die Oberschenkel gelegt.

(Bild: unsplash / Form)

M wie

Mudras sind Handhaltungen, die Energie lenken sollen. Meist werden sie mit den Fingern und Händen ausgeübt.

Mantras sind Silben, Wörter oder Wortfolgen die in einer Art Sprechgesang wiederholt werden. Sie sollen einen tiefen Entspannungszustand hervorrufen, der die Basis der Meditation ist. Mantras sollen den Geist von negativen und unproduktiven Gedanken befreien. Ein Mantra ist zum Beispiel «Om Shanti», was so viel heisst wie im «Namen des Friedens».

Meditation ist ein wichtiger Faktor in der Yoga-Philosophie. Es wird versucht, einen Einklang von Körper, Geist und Seele zu erreichen. Diesen Einklang erlangt man vor allem in der Meditation. Man lenkt sein Bewusstsein nach innen, in dem man die Augen schliesst und sich ganz auf sein Selbst fokussiert.

N wie

Namaste ist Sanskrit und bedeutet «Verehrung Dir» und ist in asiatischen Ländern eine weit verbreitete Grussformel.

O wie

Om ist im Hinduismus das heiligste Mantra. Om soll der Urlaut sein, aus welchem alle anderen entstanden sind, besagt die yogische Mythologie. Das Mantra soll Körper, Geist und Seele harmonisieren und mit allem verbinden, was ist.

P wie

Pranayama beschreibt die Zusammenführung von Geist und Körper durch Atemübungen. Prana steht für die Lebensenergie oder auch den Atem, der Träger der Lebensenergie ist. Ayama heisst übersetzt «kontrollieren» oder «erweitern». Durch das bewusste Atmen soll auch das eigene Bewusstsein gestärkt werden.

(Bild: unsplash / Tim Goedhart)

S wie

Shavasana ist die Rückenlage, die am Ende der Yogaeinheit ausgeübt wird. Bewusst zu atmen und nach und nach jedes Körperteil und jeden Muskel zu entspannen, ist das Ziel dieser Asana.

Sonnengruss wird auch Surya Namaskar oder Sonnengebet genannt. Er besteht aus 12 hintereinander ausgeführten Asanas. Morgens ausgeführt lässt er die Energie im Körper fliessen. Abends lassen sich damit Blockaden auflösen.

V wie

Vinyasa ist eine fortlaufende Bewegung, die mehrere Asanas zu einem «Fluss» verbindet. Es entsteht eine flüssige Durchführung von Bewegungsmeditation zusammen mit Pranamaya – der Atmung. Mudras spielen hier ebenfalls eine wichtige Rolle.

Y wie

Yoga stammt aus Indien und ist eine philosophische Lehre, die geistige und körperliche Übungen beinhaltet. Yoga kann als Begriff zum einen «Vereinigung» oder «Integration» bedeuten. Jeder Weg, der zur Selbsterkenntnis führt, wird im Hinduismus als Yoga bezeichnet, weshalb es verschiedene Yoga-Wege gibt.

Yogi ist ein Yoga-Praktizierender und insbesondere ein Meister dessen. Die weibliche Form ist Yogini, was übersetzt «Zauberin» bedeutet.

Z wie

Zen ist eine Strömung des Buddhismus. Der wesentliche Bestandteil ist das Zazen, was die Meditation im stillen Sitzen bezeichnet.

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