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(Video: Telebasel)

International

«Wir haben es zuhause verkackt»

Die Mission Champions League endet für den FCB in Linz. Das sagen Marcel Koller und die Basler Spieler zum Ausscheiden.

Der FCB steigert sich im Gegensatz zum Hinspiel. Doch auch das reicht am Ende nicht. Die Hypothek ist zu gross. Das Ausscheiden aus der Champions League besiegelt.

Rotblau belohnt sich nicht

FCB-Stürmer Kemal Ademi bringt es auf den Punkt: «Wir haben es zuhause verkackt». Die Einstellung des FC Basel im Rückspiel stimmte. Die Bereitschaft war da. Spielerisch war man dem Österreichern überlegen. Das Rückspiel war nicht das Problem – sondern das Hinspiel. Das sieht auch LASK-Trainer Valérien Ismaël so: «Wenn die Basler so aufgetreten wären im Hinspiel, dann wäre es sicherlich anders gelaufen».

3:1 geht Rotblau am Ende in Linz unter. Die beiden abschliessenden Tore von LASK sind reine Makulatur. Nach dem Ausgleich des FCB zehn Minuten vor Abpfiff flammte die Basler Hoffnung noch einmal auf. Man warf alles nach vorne. Wollte die Verlängerung erzwingen. Und lief ins offene Linzer Messer. «Die Zeit lief gegen uns. Wir mussten aufmachen. So haben wir dann halt noch die Tore gefangen», erklärt Jonas Omlin.

Fahrlässige Chancenverwertung

Es hätte wahrlich auch anders kommen können aus Basler Sicht: Der FCB war das dominante Team. Hatte mehr Chancen. Besonders gegen Ende der ersten Halbzeit, kamen die Linzer ernsthaft ins Wanken. Aber Valentin Stocker, genauso wie Kemal Ademi, liessen ihre Möglichkeiten fahrlässig liegen. Die Effizienz aus den Wochen zuvor – sie ist nicht mehr vorhanden.

Und dann kommt es, wie so oft: Als eine abgefälschte Flanke der Linzer im Basler Tor einschlug, spürte man, dass es kein rotblauer Abend werden würde. «Wir hätten eh zwei Tore schiessen müssen. Klar ist es bitter, wenn du dann so ein Tor kriegst. Ich hatte aber das Gefühl, wir hätten ein gutes Spiel gemacht», so FCB-Torhüter Jonas Omlin.

Hadern mit dem Schicksal

Er hat mit seiner Annahme nicht unrecht. Doch wenn man die Leistung nur in einem der beiden Spiele abrufen kann, dann wird es gegen jeden Gegner schwierig. «Schlussendlich hat es nicht gereicht», sagt FCB-Trainer Marcel Koller und zählt die vergebenen Möglichkeiten auf. Hadert mit dem Schiedsrichter und dem Schicksal. Koller: «Am Ende kam zu viel zusammen, um weiterzukommen».

Der FC Basel muss den Traum von der Champions League begraben. Spielt diesen Herbst in der Europa League. Die Linzer kriegen ihre Chance, um im der Gruppenphase der Königsklasse mitzuspielen. Der Gegner heisst FC Brügge. Die Belgier schalteten am Dienstagabend Dynamo Kiew aus.

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