Das parteiübergreifendes politisches Komitee Kulturstadt Jetzt will mehr Geld für die Jugendkultur. (Bild: Elias Bötticher)

Basel

Trinkgeld-Initiative mit 3’700 Unterschriften eingereicht

Die Trinkgeld-Initiative fordert, dass fünf Prozent des baselstädtischen Kulturbudgets künftig für aktive Jugendkultur aller Sparten eingesetzt wird.

Hinter dem Volksbegehren steht das Komitee Kulturstadt Jetzt. Mit Bezug auf den geforderten Fünf-Prozent-Anteil am ganzen, Kulturbudget hat es das Anliegen «Trinkgeld-Initiative» getauft – heute liege man bei rund 3,5 Prozent. Zur «aktiven Jugendkultur» zählen die Initianten explizit «auch Alternativ-, Pop-, Club- oder Subkultur».

Bei der Kulturförderung friste die Jugendkultur in Basel ein «Mauerblümchendasein», kritisiert das Komitee. Der Staat fühle sich eher für Profi-Hochkultur als für Neues und Lebendiges zuständig. Das zeige sich «insbesondere bei der Verteilung der Fördergelder im ordentlichen Kulturbudget und bei den Vergaben des Swisslos-Fonds».

Träger des Komitees sind die Vereine RFV Basel, Kultur&Gastronomie, das Musikfestival Im Fluss sowie das Jugendkulturfestival Basel. Gemäss eigener Website hat Kulturstadt Jetzt in den 14 Jahren seines Bestehens vor der Trinkgeld-Initiative bereits vier Petitionen und zwei Initiativen eingereicht.

Die Initiative «Aktive Basler Jugendkultur stärken: Trinkgeld-Initiative» ist im Februar 2018 lanciert worden. Die Unterschriften-Sammelfrist läuft am 28. August 2019 ab. Für das Zustandekommen eines Volksbegehrens sind in Basel-Stadt 3’000 Unterschriften nötig.

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