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International

Roger Federer siegt bei Rückkehr problemlos

Auch der Regen konnte Roger Federer nicht stoppen: In der 2. Runde von Cincinnati schlägt er Juan Ignacio Londero (ATP 55) 6:3, 6:4.

Roger Federer kehrt einen Monat nach der Niederlage im Wimbledon-Final gegen Novak Djoković mit einem Sieg gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 55) auf die Tour zurück. Er schlägt den Argentinier 6:3, 6:4.

Campingferien, Geburtstag und ATP-Spielerrat

Für Schlagzeilen hatte Roger Federer für einmal auch in seiner spielfreien Zeit gesorgt. Nach Wimbledon erholte er sich in den Schweizer Bergen von den Strapazen der ersten Saisonhälfte und machte mit seiner Familie Campingferien. Letzte Woche feierte er seinen 38. Geburtstag und gab zusammen mit Rafael Nadal die temporäre Rückkehr in den ATP-Spielerrat bekannt.

In Mason, einem Vorort von Cincinnati, will Federer nun wieder sportliche Stories schreiben. Er hoffe, dass er auch mit 38 noch so gut spiele wie mit 37, sagte er vor dem Auftakt in das Masters 1000-Turnier im US-Bundesstaat Ohio, das er bereits sieben Mal gewann und bei dem er als Weltnummer 3 in der Startrunde von einem Freilos profitierte.

Unaufhaltsamer Federer

Im ersten Aufeinandertreffen mit Juan Ignacio Londero deutete Roger Federer fünf Tage nach seinem Geburtstag zumindest an, dass er auch im neuen Lebensjahr nichts von seiner Klasse eingebüsst hat und neben Vorjahressieger Novak Djoković   der erste Anwärter auf den Turniersieg ist.

Nur eine einstündige Regenpause im zweiten Satz, die so lange wie die ganze Partie dauerte, sorgte gegen die Weltnummer 55 aus Argentinien für Verzögerung in Federers Programm. Der Schweizer hatte einen Blitzstart hingelegt und führte nach gut sieben Minuten mit 3:0, eine Viertelstunde später war der erste Satz unter Dach und Fach.

Im zweiten Durchgang schaffte Roger Federer nach der Wiederaufnahme der Partie das entscheidende Break. Den einzigen Breakball gegen sich wehrte er spektakulär mit einem zweihändig geschlagenen Halbvolley mit der Rückhand ab.

Schweizer Achtelfinal-Spiel?

«Ich bin froh, dass ich zurück auf dem Platz bin», sagte Roger Federer im Siegerinterview. Dies sei ein guter Beginn der nun kommenden langen Hartplatz-Phase gewesen. Er habe über seinen Gegner nicht allzu viel gewusst, «letztlich ist es aber wichtiger, sich auf sein eigenes Spiel zu fokussieren».

In den Achtelfinals am Donnerstag könnte es zum Duell zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka kommen, sollte sich der Romand in seinem Zweitrundenspiel am Mittwochabend gegen den Russen Andrej Rublew durchsetzen. Es wäre bereits das dritte Aufeinandertreffen von Federer und Wawrinka in Cincinnati, im letzten Jahr setzte sich der Baselbieter in den Viertelfinals gegen seinen Landsmann durch.

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