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Der Telebasel News Beitrag vom 12. August 2019.

Basel

1600 Kinder neu in der Schule

Es ist einer der aufregendsten Tage der Kindheit: Der erste Schultag. Für 1600 Basler Schüler war dieser heute Tatsache.

Aufgeregt sind sie. Die Kinder der 1A, B und C im Schulhaus Brunnmatt in Basel. Verständlich, heute ist ihr erster Schultag. Gross und Klein singen für ihre neuen «Gspänli» und begrüssen sie in ihrem neuen Umfeld. Ein aufregender Moment auch für Melanie Wälchli. Sie ist die neue Lehrerin der 1C und freut sich schon eine Weile auf diesen Tag. «Es ist wahnsinnig speziell und man freut sich die Kinder kennenzulernen. Man hat am Anfang nur 21 Namen und plötzlich hat man auch ein Gesicht dazu und das ist ganz schön.»

Der Telebasel News Beitrag vom 12. August 2019.

1600 Kinder haben heute ihren ersten Schultag erlebt. Auch für Erziehungsdirektor Conradin Cramer ist der erste Schultag ein spezieller Moment. Mit Erinnerungen an den eigenen ersten Schultag. «Viele von uns und ich auch haben starke Erinnerungen an den Tag. Die Mischung aus Aufregung und Vorfreude und die hat man auch in den Kinderaugen heute gesehen.»

Neuer Schülerrekord

Insgesamt sind es 20’040 Kinder und Jugendliche, die Stand heute in Basel in die Schule gehen. Das ist Rekord. Noch nie hat es in Basel mehr Junge in Ausbildung gegeben. Jetzt will der Kanton das Angebot für sie noch ausbauen. «Jedes Kind, das in Basel-Stadt in die Schule geht, hat Anspruch auf einen Tagesstrukturenplatz», so Cramer. «Das ist das, was wir als Kanton für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten wollen. Ich will, dass wir da ganz vorne dabei sind in der Schweiz.»

Das bedeutet bauliche Investitionen und mehr Personal. Im Moment gibt der Kanton jedes Jahr zwei Millionen extra für Tagesstrukturen aus. In Zukunft sollen es zusätzlich nochmals mehrere Millionen sein pro Jahr

Aufrüsten in der Digitalisierung

Auch in Sachen Digitalisierung will der Kanton aufrüsten, sagt Cramer: «Das heisst die Schülerinnen und Schüler brauchen Geräte, die Lehrpersonen brauchen Geräte. Tablets, Computer. Wir brauchen eine WLAN-Funktion, die stabil ist, die sicher ist.»

Politisch werden die Mehrausgaben in Basel breit gestützt. Cramer hat für diese Idee laut Erziehungsdepartement den Gesamtregierungsrat gewinnen können. Nötig dafür sei jedoch auch ein Ratschlag im Parlament, der für die nötigen Mittel sorgt. Diesen Ratschlag will das Erziehungsdepartement noch in diesem Jahr einreichen.

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