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Der Telebasel Sport Beitrag vom 10. August 2019.

Basel

Jetzt schlägt die Stunde von Ademi und Pululu

Turbulente Zeiten für Rotblau: Der FCB bestreitet eine englische Woche und verliert mit Albian Ajeti den Topstürmer. Wer springt gegen Servette in die Bresche?

Gut zwei Tage sind vergangen seit Mittwochabend. In diesen zwei Tagen hat der FCB seine beiden Topstürmer verloren. Zu Wochenbeginn wartete der FCB noch mit der geballten Offensivpower eines torgefährlichen Albian Ajeti und eines erfahrenen Ricky van Wolfswinkel auf. Nun fehlen Rotblau plötzlich beide Stürmer. Ajeti wechselte am Donnerstag in die englische Premier League zu West Ham United, Ricky van Wolfswinkel verletzte sich bei der Heimpleite gegen ASK Linz am Mittwoch und fällt bis auf Weiteres aus.

Im Sturm steht plötzlich ein Fragezeichen. «Ricky und Albi schossen innerhalb des letzten Jahres die meisten Tore», stellt FCB-Trainer Marcel Koller nochmals klar. Ihr Weggang beziehungsweise Wegfall habe «natürlich schon Gewicht», so der Zürcher.

Ademi, Pululu – oder beide?

Im Hinblick  auf das Super-League-Spiel gegen den Servette FC vom Samstag im Joggeli (Anpfiff um 19 Uhr) stellt Koller in Aussicht, dass wohl entweder der 1,98-Meter-Turm Kemal Ademi oder der junge Afimico Pululu in die Bresche springen wird. Oder stellt Koller gar beide auf? «Je nach Situation» , sagt Koller an der Medienkonferenz vor dem Spiel gegen den Aufsteiger aus Genf und lässt sich nicht in die Karten blicken.

Fakt ist: Gegen Servette muss eine schlagkräftige Offensive auf dem Platz stehen. Sonst wird der FCB kaum zu Toren kommen. Gerade einmal ein Gegentor haben die Genfer in den ersten drei Meisterschaftspartien erhalten – und sie sind noch ungeschlagen. Koller erstaunt diese Bilanz nicht: «Es ist natürlich immer so: Wenn du als Aufsteiger einen guten Start hast und diese Euphorie mitnehmen kannst, dann läuft es».

Zu viele Gegentore erhalten

Die Basler müssen hingegen bestrebt sein, ihren Liga-Bestwert von acht erzielten Treffern auszubauen – und nicht weitere Gegentreffer zu kassieren. Denn entgegen der Offensive läuft es defensiv noch nicht nach Wunsch: Fünf Gegentore in drei Spielen ist ein (zu) hoher Wert. Vielleicht hilft es da, dass die Genfer entgegen ihrem Abwehrbollwerk offensiv bislang nicht viel zeigten und nur zwei Tore erzielt haben.

Für den FC Basel geht es drei Tage nach der Niederlage in der Champions-League-Quali gegen Linz erneut um viel. Mit Servette kommt der Tabellendritte ins Joggeli. Mit einem Sieg kann der FCB die Genfer auf vier Punkte distanzieren. Und die Bebbi würden damit an Meister YB dran bleiben. Die Berner weisen aktuell einen Punkt Vorsprung auf den FCB auf.

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