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«Nicht nach unten schauen»: Telebasel-Praktikantin Noemi Bachofner zieht ihr Fazit. (Video: Telebasel)

Basel

Wie gut ist das virtuelle FCB-Erlebnis?

Mittendrin statt nur dabei: Die virtuelle Stadiontour des FCB verspricht vieles. Doch ist sie auch so gut? Telebasel hat sich die rotblaue Brille aufgesetzt.

Die Ruhe vor dem Sturm. Volle Konzentration. Ein letztes Mal feuern sich die FCB-Spieler an, sprechen sich Mut zu – und dann gehts raus. Raus auf den heiligen Rasen vom Joggeli.

Vom leeren Joggeli zum Hexenkessel

In der virtuellen Stadionführung, die der FC Basel für Fans und Interessierte neu anbietet, kann man solche Momente aus einem neuen Blickwinkel erleben. Sieben Szenen wurden abgedreht, welche die bisherigen Führungen durch den St. Jakob-Park ergänzen. Dank modernster Technik verwandelt sich das leere Joggeli während der Tour zum Hexenkessel. Möglich wird das dank der Virtual-Reality-Technologie, kurz «VR».

Doch wie gut ist das rotblaue VR-Erlebnis? Telebasel-Praktikantin Noemi Bachofner hat sich die VR-Brille des FCB aufgesetzt und fasst zusammen: «Es ist ein spezielles Erlebnis. Es sind Szenen, die man sonst als Fan nie sehen kann.»

(Video: FC Basel 1893)

Doch einen Haken hat die Brille: Zwar öffnet sie den Blick auf sonst Verborgenes, doch sie macht auch blind vor Gefahren. Da die Umwelt nicht mehr wahrgenommen wird, muss man stehen bleiben. «Schade», findet Noemi, denn es habe sie schon immer gereizt, direkt mit den Spielern aufs Feld zu laufen.

Angebot startet Mitte August

So bleibt lediglich das Bewegen des Kopfes, um jedes Detail der 360-Grad-Bilder einzufangen. Wer sich selbst davon überzeugen will, kann ab Mitte August für 25 Franken auf die VR-Tour gehen. Es ist der erste Rundgang dieser Art, den ein Schweizer Fussballclub anbietet.

Inspiration für dieses VR-Angebot holte sich Rotblau in Deutschland. Der FCB nahm sich ein Vorbild am VfB Stuttgart.

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