Rapper Booba am Les Vieilles Charrues Festival im Juli 2019. (Bild: Keystone)

Basel

Verfeindete Rapper wollen sich in Basel «zu Tode prügeln»

Zwei französische Rapper wollen sich in der Joggelihalle «zu Tode prügeln». Basel-Stadt erwägt nun, dem MMA-Veranstalter die Bewilligung zu entziehen.

Am 30. November 2019 steigen die zwei verfeindeten französischen Rapper Booba und Kaaris in der Basler St. Jakobshalle in den Käfig. Bei diesem Mixed Marial Arts-Kampf (MMA) soll es um Leben und Tod gehen, schreibt die «Schweiz am Wochenende».

Die Kampfsportart, bei der fast alles, ausser das Töten, erlaubt ist, ist seit 2017 in Frankreich verboten, deshalb soll das Duell in Basel stattfinden. Bereits jetzt bedrohen sich die zwei Rapper auf den sozialen Medien. Kaaris werde das Blut seines Kontrahenten trinken, während Booba droht, er werde «den Hurensohn zu Tode prügeln».

2018 sei ein Aufeinandertreffen der zwei Musiker in der Abflughalle des Flughafens Paris-Orly in eine heftige Schlägerei ausgeartet, schreibt die Zeitung. Der Flughafen habe gesperrt werden müssen. Beide Rapper seien daraufhin für einen Monat ins Gefängnis gekommen.

Wird MMA-Kampf abgesagt?

Der Kanton Basel-Stadt wolle nun die Bewilligung für den Anlass überdenken. «Bei erwähntem MMA-Anlass gingen wir bis vor kurzem davon aus, dass es sich um eine völlig problemlose Veranstaltung handle», so Simon Thiriet, Sprecher der Erziehungsdepartements, gegenüber der «Schweiz am Wochenende».

Bestehe allerdings die Gefahr, dass es «zu Gewaltverherrlichung kommt oder dass die beiden Rapper gewaltbereite Fans mitbringen und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet wird», werde der Kampf abgesagt.

4 Kommentare

  1. Die Aussage das alles erlaubt ist ausser töten, ist schon ein bisschen weit hergeholt….
    Ein bisschen Recherche und Respekt über die Disziplinierten Sportler die Kampfsport betreiben mit Herz und Seele wäre angebracht!Report

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