In Oldenburg wurde eine vergessene Seemine bei Bauarbeiten entdeckt. (Symbolbild: Keystone)

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Torpedomine in der Nähe von Oldenburg (D) kontrolliert gesprengt

Am Donnerstag wurde in Oldenburg eine drei Meter lange Seemine bei Bauarbeiten entdeckt worden. Sie wurde wegtransportiert und kontrolliert gesprengt.

In der Nähe der deutschen Stadt Oldenburg ist eine drei Meter lange Weltkriegs-Torpedomine kontrolliert gesprengt worden. Die Seemine war am Donnerstag bei Bauarbeiten in der niedersächsischen Gemeinde Hude entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte.

Nachdem die Gegend evakuiert wurde, trennten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am späten Abend Treib- und Sprengkörper der Mine voneinander. Der Sprengkörper wurde dann zu einer Kiesgrube transportiert und dort in der Nacht auf Freitag gesprengt.

Die Anwohner durften im Anschluss in ihre Häuser zurückkehren. Die Mine war laut Polizei vermutlich von deutschen Soldaten bei ihrem Rückzug eingegraben worden, um die Strasse zu sprengen, wenn sie von alliierten Kräften benutzt worden wäre.

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