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Der Telebasel Sport Beitrag vom 1. August 2019. (Video: Telebasel)

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Ein Jahr Marcel Koller

Heute vor 365 Tagen trat Marcel Koller das Amt als FCB-Trainer an. Telebasel blickt auf ein turbulentes erstes Jahr für den Chefcoach zurück.

Nach dem Abgang von Raphael Wicky übernahm Marcel Koller am 2. August 2018 den Chefposten an der Seitenlinie des FC Basel. Er brachte den ersehnten Aufschwung nach Basel mit – allerdings für nicht für lange Zeit. Mit der Niederlage gegen Apollon Limassol flog der FCB aus der Europa League-Qualifikation raus und spielte erstmals seit 15 Jahren nicht mehr europäisch. 

Holpriger Start

Auch in der Folge konnte das Team von Marcel Koller kaum überzeugen. Der Tiefpunkt war die 1:7-Niederlage gegen den BSC Young Boys im September 2018. Es dürfte die bitterste Niederlage in der Ära Koller sein.

Aber im späteren Verlauf seines ersten Jahres als Cheftrainer durfte Marcel Koller mit dem FCB auch feiern. Mit dem Cupsieg holte er den ersten Titel unter der neuen Führung und seit dem Umbruch im Sommer 2017. Und sozusagen als Jubiläums-Geschenk schaffte der Zürcher jüngst mit Rotblau den nächsten wichtigen Schritt: Dank des Heimsiegs gegen PSV Eindhoven spielt der FCB in dieser Saison sicher wieder europäisch.

Keine einfache Aufgabe

Obwohl Koller zu Beginn seiner Trainer-Tätigkeit beim FC Basel nicht die optimale Rückendeckung der Clubführung erhielt, blieb der Zürcher ruhig und machte seinen Job. Auch eine Spielerrevolte brachte ihn nicht aus der Ruhe.

Seit dem Chaos in dieser Sommerpause und dem damit verbundenen Abgang von Sportchef Marco Streller scheint Koller lockerer zu sein. Oft gibt er einen humorvollen Spruch von sich. Man kann sagen, dass Marcel Koller langsam aber sicher so richtig in Basel angekommen ist.

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