(Symbolbild: Keystone)

Basel

Sirenen-Fehlalarm erschreckt Bevölkerung

Am Montagmorgen um zirka 9 Uhr sorgte ein Sirenenalarm für Verwirrung. Auf Anfrage erklärte die Alarmzentrale, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.

Der Sirenentest wurde auch auf der landesweiten App «Alertswiss» angekündigt – dies als stummer Test, wenige Augenblicke bevor die Sirenen losheulten. Kaum waren sie verklungen, vermeldete die App einen Sirenen-Fehlalarm. Doch nur Sekunden später heulten die Sirenen erneut auf.

Das Sirenengeheul war kaum zu überhören. (Video: Telebasel)

Das baselstädtische Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD) entschuldigte sich wenig später per App und Twitter. Per Communiqué schrieb das JSD eine knappe Stunde darauf: «Der als stummer Alarm gedachte wöchentliche Sirenentest ging irrtümlich scharf heraus.» Die Wiederholung nach fünf Minuten sei automatisch erfolgt, da sich ein ausgelöster Alarm nicht stoppen lasse. Gemäss der App waren 38 normale sowie zwei Werkssirenen getestet worden.

Grund für den lauten Fehlalarm war eine Fehlmanipulation, wie beim JSD zu erfahren war. Der alljährliche nationale laute Sirenentest wird immer breit angekündigt. Entsprechende Irritationen löste der jetzige Fehlalarm aus: Allein bei der Polizei-Einsatzzentrale gingen innert zehn Minuten über 200 Anrufe ein.

Das JSD ruft in Erinnerung, dass die Bevölkerung im Falle eines Sirenenalarmes Radio hören oder die Alertswiss-Website oder die App konsultieren und nicht die Einsatzzentralen der Blaulichtorganisationen anrufen solle – diese müssten für tatsächliche Notfälle einsatzfähig bleiben.

8 Kommentare

  1. Die Alertswiss-Website ist ein schlechter Witz. Bei einem Kollegen: Totalabsturz, vermutlich infolge Überlastung. Bei mir kamen Beispieltöne, wie ein Allgemeiner Alarm tönt. SRF 1 hat dann geholfen.Report

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