Harte Zweikämpfe mit dem besseren Ende für Algerien: Mit einem 1:0-Sieg gegen den Senegal wurden die Wüstenfüchse zum zweiten Mal Afrika-Meister. (Bild: Keystone)

International

Algerien gewinnt zum zweiten Mal den Afrika-Cup

Algerien gewinnt dank einem 1:0-Finalsieg in Kairo gegen den Senegal zum zweiten Mal nach 1990 den Afrika-Cup.

Das entscheidende Tor im Final passte zu einem spielerisch wenig berauschenden Kontinentalturnier in Ägypten. Bereits in der 2. Minute schoss der in Katar engagierte Baghdad Bounedjah von der Strafraumgrenze – der Ball prallte von einem Bein ab und flog in hohem Bogen ins Tor.

In der Folge rannte der Senegal ohne viel Kreativität an, konnte das algerische Abwehr-Bollwerk, das auch mit vielen Foulspielen den gegnerischen Rhythmus störte, aber nicht knacken.

Abwehr-Bollwerk hält stand

Die Wüstenfüchse (Les Fennecs) machten an diesem Afrika-Cup ihrem Namen alle Ehre. In sieben Spielen mussten sie nur gerade zwei Gegentore einstecken. Am Ende resultierte mit etwas Glück dasselbe Resultat wie in der Vorrunde, als die beiden Teams bereits einmal aufeinander getroffen waren. Der Senegal verlor seinen zweiten Final nach 2002 und muss weiter auf den ersten Titel warten.

Algerien verdiente sich den Sieg mit disziplinierten und soliden Auftritten, mit denen es die Favoriten Elfenbeinküste (Viertelfinal), Nigeria (Halbfinal) und zweimal Senegal zur Verzweiflung trieb. Das hoch gehandelte Heimteam mit Superstar Mohamed Salah war zur Enttäuschung der ägyptischen Fans bereits im Achtelfinal an Südafrika gescheitert.

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