Noemi Moeschlin scheiterte an den WM in Budapest in der Runde der letzten 64. (Bild: Keystone)

International

Moeschlin und Brunner ausgeschieden

Die Degenfechterinnen Noemi Moeschlin und Pauline Brunner scheiterten an den Weltmeisterschaften in Budapest bereits in der Runde der letzten 64.

Die EM-Elfte Moeschlin unterlag der 35-jährigen Südkoreanerin Yung Hyojung 14:15. Die favorisierte Brunner verlor gegen die erst 16-jährige Ungarin Eszter Muhari 6:15.

Die 22-jährige Zürcherin Moeschlin, die Nummer 48 der Welt, agierte gegen die Weltranglisten-Zwölfte Hyojung etwas zu zögerlich, was der Südkoreanerin zur Verwaltung des knappen Vorsprungs zupass kam. Die Neuenburger Linkshänderin Brunner, als Nummer 23 der Welt die bestklassierte Schweizerin, fand gegen Muhari, die Nummer 70 der Welt, nie ins Gefecht.

Im Vorjahr hatte Laura Stähli sensationell WM-Bronze gewonnen. Die Baslerin blieb in Budapest bereits in der Qualifikation in der ersten Runde der Direktausscheidung (128er-Tableau) auf der Strecke.

Eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio in der Disziplin Degen dürfte für die Schweizerinnen am ehesten über das Zonenturnier realistisch sein. Auf diese Weise hatte sich die frühere Europameisterin Tiffany Géroudet das Startrecht für die Spiele 2016 in Rio gesichert.

Für die Schweizer Degenfechterinnen steht in Budapest noch der Teamwettbewerb im Programm. Dort ist eine Klassierung in den Top 16 realistisch. Innerhalb der Top 6 müssten die Schweizerinnen abschneiden, damit sie sich Hoffnungen auf einen Olympia-Startplatz ausrechnen könnten. Auch bei Swiss Fencing wird davon ausgegangen, dass die Degen-Equipe der Frauen erst für die Spiele 2024 in Paris um Olympia-Tickets mitkämpfen kann.

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