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Beitrag in den Telebasel News vom 17. Juli 2019.

Basel

Giftige Gila-Monster erobern den Zolli

Im Zoo Basel ziehen drei Gila-Krustenechsen im Vivarium ein. Die schwarz-orangen Reptilien aus dem Wüstengebiet der USA sind giftig, aber nicht tödlich.

Sie mischen im Zolli neu das Vivarium auf. Drei Gila-Krustenechsen werden ins Terrarium 52 einziehen. Dieses sieht wie ein Wüstengebiet der südwestlichen USA aus. Die Gilas gelten als eine der zwei giftigsten Echsenarten.

Giftig, aber nicht tödlich

Im Gegensatz zu Giftschlangen beissen sich die Krustenechsen in ihrem Opfer fest und massieren somit ihr Gift in die Wunde ein. Ihr Gift greift das Nervensystem an und ist hochtoxisch. Da die Menge an Gift aber relativ gering ist, sind die Echsen nicht tödlich. Die Folgen eines solchen Bisses sind Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Bluthochdruck und starke Schwellungen.

(Video: Youtube/Zoo Basel)

«Pummelig», aber blitzschnell

Die Gila-Monster haben nur eine Gesamtlänge von 50 bis 60 Zentimetern. Somit sind sie deutlich kleiner als die Skorpion-Krustenechse, die bis zu 90 Zentimeter lang werden kann. Sie sind blitzschnell, trotz ihrer pummeligen Art.

In der Wildnis leben sie im nördlichen Mexiko oder im Südwesten der USA. Man findet sie nebst Wüstengebieten in trockenen Buschsavannen und lichten Wäldern. Der Fluss Gila, der durch Arizona und New Mexiko fliesst, ist wahrscheinlich für den Namen der Echsen verantwortlich. Sie fressen Eier von anderen kleinen Tieren und nestjunge Kleinsäuger.

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