(Bild: Keystone)

International

Der Mond steht im Schatten der Erde

In der Nacht auf Mittwoch wird die Welt erneut Zeuge einer Mondfinsternis. Die Erde wird einen Teil des Mondes verdunkeln und dieser färbt sich dann rostrot.

Die Mondfinsternis kommt zustande, weil der Mond durch den Kernschatten der Erde wandert. Dies ist in der Nacht auf Mittwoch der Fall. Der Mond wird sich teilweise verdunkeln, weil er zu rund 65 Prozent in den Kernschatten der Erde eintauchen wird, wie die Schweizerische Astronomische Gesellschaft erklärt. Somit ist genau genommen von einer partiellen Mondfinsternis die Rede.

In voller Länge zu bestaunen gibt es das Naturspektakel grundsätzlich in Mittel-, Ost- und Südeuropa, in Afrika und in Indien. Voraussetzung ist natürlich ein weitgehend wolkenloser Himmel. Die besten Chancen auf freie Sicht auf die Mondfinsternis bestehen hierzulande laut SRF Meteo in der Ostschweiz und im Tessin. Wer nicht in den Genuss eines wolkenlosen Himmels kommt, kann das Naturschauspiel oben im Live-Stream verfolgen.

Höhepunkt um 23:30 Uhr

Die Verdunkelung des Mondes beginnt am Dienstagabend gegen 22 Uhr, wenn der Mond in den Kernschatten der Erde tritt. Ihren Höhepunkt erreicht die Mondfinsternis gegen 23:30 Uhr: Dann wird der Mond zu zwei Dritteln vom Erdschatten bedeckt sein und ist rostrot gefärbt.

Gegen 1 Uhr in der Nacht wird der Mond den Kernschatten der Erde wieder verlassen haben und die partielle Mondfinsternis ist zu Ende. Die nächste Mondfinsternis, die von Mitteleuropa aus sichtbar ist, wird am 16. Mai 2022 eintreten.

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