Geht es nach der Telebasel-Community, kann das Feuerwerk gleich aus allen Läden verschwinden. (Bild: Keystone/ Montage: Telebasel)

Basel

«Am besten wäre ein sofortiger Verkaufsstopp»

Die Migros nimmt am 2. August das Feuerwerk für immer aus dem Sortiment. Ein Grossteil der Telebasel-User begrüsst diesen Entscheid.

Nun verkauft die Migros Basel dieses Jahr zum letzten Mal Feuerwerk. Und das nur noch in einer Filiale: im OBI auf dem Dreispitz. Ab dem 2. August ist das Geschäft mit Raketen und Vulkanen bei der Migros Basel dann definitiv Geschichte.

In der Telebasel-Community wird dieser Schritt mehrheitlich bejubelt:

Und auch die Umfrage auf telebasel.ch zeigt ein ähnliches Bild:

(Bild: Telebasel)

«Tier und Umwelt werden es uns danken»

Besonders die Tiere, egal ob Wild- oder Haustiere, würden am 1. August immer viel durchmachen. Den Verkaufsstopp begrüssen also viele Haustierhalter. «Tier und Umwelt werden es uns danken».

Nur eine Marketing-Aktion?

Nur weil die Migros keine Raketen und Co. mehr verkauft, ist aber deswegen noch lange nicht Schluss sein mit Feuerwerk am 1. August. Einzelne User bezweifeln, dass sich ernsthaft etwas ändern wird. Die Aktion der Migros wird hier gar als «scheinheilig bezeichnet».

Feuerwerk soll daher lieber gleich ganz verboten werden, meinen einige User. «Ab sofort verbieten in der ganzen Schweiz» oder «soll generell verboten werden es zu verkaufen», heisst es.

Bevormundung durch Verbot

Einige sehen in dem Verbot jedoch auch eine Bevormundung. Man würde mittlerweile alles verbieten, das Spass macht:

Wie die Migros auf Anfrage sagt, wird Feuerwerk nicht nur primär zum Schutz des Klimas, sondern vor allem wegen der sinkenden Nachfrage aus dem Sortiment genommen. Auch «Böller-Guru» Stefano Papini, Chef der Fortura AG in Zunzgen erzählt gegenüber Telebasel, dass das Geschäft mit Feuerwerk härter geworden ist.

3 Kommentare

  1. Hallo liebe 1. Augustler
    Die „Knallfrösche“ sollten sich mal fragen, ob mit dem Geld nicht besser ein sympathisches Stadt- oder Dorffest veranstaltet werden kann. Jeder entrichtet, anstatt Feuerwerk zu kaufen, einen beliebigen Obolus an die Festkosten . Freiwillige Gestalter gibt es in allen Regionen, die gerne ein Fest für den Zusammenhalt der Bevölkerung organisieren helfen, was ja auch dem Gedankengut des 1. August entspricht. Lärm und Krach trennt, während ein gemütliches Zusammensein verbindet und Gemeinsamkeiten fördert, auch mit Fremden und Einwanderern. Wenn es uns ernst ist mit der Einheit und Selbstständigkeit, können wir doch diesen ersten Schritt tun. Schönes Feiern.Report

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