Schweiz

Blechlawine vor Gotthard zum Sommerferienbeginn

Nach Beginn der Sommerferien war auf der Reise nach Süden Geduld gefragt: Der Verkehr staute sich nach 6 Uhr bereits auf einer Länge von 13 Kilometern.

Diese maximale Länge erreichte die Blechkolonne am Morgen nach 6 Uhr. Das bedeutete eine Wartezeit von rund zwei Stunden. Den ganzen Vormittag lang blieb die Kolonne immer über zehn Kilometer lang. Am Nachmittag löste sich der Stau dann allmählich auf – kurz vor 18 Uhr standen die Fahrzeuge noch auf einem Kilometer.

Grund für den Andrang war der Ferienbeginn in einigen Schweizer Kantonen, darunter Zürich, sowie in Teilen Deutschlands und der Niederlande. Bereits am Freitagnachmittag hatten sich die Fahrzeuge auf der A2 zu stauen begonnen.

Warteschlange im Süden immer länger

Während am Samstagnachmittag der Stau in Richtung Süden nachliess, wurde die Warteschlange auf der Südseite des Tunnels immer länger. Am Nachmittag war die Schlange in der Leventina noch 4 Kilometer lang. Das bedeutete einen Zeitverlust von bis zu einer Stunde, wie die TCS Verkehrsinformation meldete. Am späteren Nachmittag löste sich aber auch diese Kolonne praktisch auf.

Geduld war auch am Autoverlad durch den Lötschberg gefragt. In Kandersteg im Berner Oberland mussten die Verladewilligen rund anderthalb Stunden warten, bis sie auf den Autozug kamen.

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