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Der Telebasel Glam Beitrag vom 11. Juli 2019.

Schweiz

Ein Rockfest – so war das Bon Jovi-Konzert

Telebasel hat im Vorfeld 50 Tickets für das grosse Bon Jovi-Konzert verlost, und ist mit den Gewinnern nach Zürich gereist. Das haben sie erlebt.

Ein heisser Rockabend. Über 40’000 Bon Jovi-Fans pilgerten in den Letzigrund, das 50’000 Menschen fasst. Unter den Rock-Fans die gespannten Telebasel-Gewinner. Die Stimmung war schon vor dem Konzert aufgeladen. Denn, was darf man von einem Rockstar erwarten, der mit 20 Jahren seinen ersten globalen Rockhit «Runaway» schrieb? Der unterdessen nach über 35 Jahren und 13 Studio-Alben seit Monaten auf der aktuellen Welttournee ist? Viel! Und der 57-jährige Jon Bon Jovi aus New Jersey hat eingehalten und abgeliefert.

Quer durch die Hits-Jahrzehnte

Tougher Sound, Spielfreude und ein Greatest-Hits-Programm, so spielte sich Bon Jovi quer durch seine Musik-Karriere. Einzig die Stimme des 57-Jährigen versagte ab und an. Und ja, er hat an bübischer Agilität seit dem letzten Konzert vor sechs Jahren in der Schweiz etwas eingebüsst. Aber die Rockposen sitzen und ab und zu strahlt er in die Menge.

Der Vergleich mit den Stones ist vom Konzerterlebnis her zulässig. Auch von der Bühnenshow, die je später der Abend, mit den steigenden Lichteffekten beeindruckte. Heute macht man Shows, die von der digitalen Bühnenästhetik den Star auf jedem Smartphone gut aussehen lassen.

Persönliche Helden Stones

In einem Interview mit dem «Blick» zum aktuellen Tourneenstart im letzten Oktober sagte Jon Bon Jovi: «Wenn ich meine persönlichen Helden, die Rolling Stones, anschaue, dann will ich so gut sein wie sie». Und er sagte auch: «Die Stones sind zwanzig Jahre älter als ich und spielen immer noch auf höchstem Niveau. Ich bin jetzt 56. Ich habe keinen Bock, das noch mit 76 zu machen».

So vergingen die zwei Stunden Stadionrock schnell, und man fragt sich, ob und wann man Bon Jovi zum nächsten Mal sieht. Vor der Bühne waren die Hände in der Luft, auf den Tribünen lächelte ein Vater, der mit seiner ganzen Familie am Konzert war. Woran dachte er? Und eine Frau unter 30 lachte gut hörbar zu ihrer Kollegin: «80er Jahre, da waren wir noch nicht mal geboren».

Stadionrock-Herz schlägt höher

Die Songs waren aus der aktuellen «This House Is Not For Sale», dann alle Hits, die ein Stadionrock-Herz höher schlagen lassen: «You Give Love A Bad Name», «Have A Nice Day», «Keep The Faith», «It’s My Life» oder «Wanted Dead Or Alive». Da kann man über Bon Jovis Stimme, die ab und an strudelte, hinweg hören und sich an einem Sommerabend einfach ob der Musik freuen.

2 Kommentare

  1. Der Abend war so toll das ich nach 45 Minuten mit vielen anderen gegangen bin. Sorry war ein riesiger Bon Jovi Fan. Erstens ist die Band ohne Richie Sambora nur noch die Hälfte wert und Jon Bon Jovi trifft kein ton mehrReport

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