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Der Telebasel Sport Beitrag vom 8. Juli 2019.

Basel

Wer muss noch gehen beim FCB?

Noch ist es ruhig rund um den FCB. Es wird aber noch Bewegung in die rotblaue Personalplanung kommen. Wer wird gehen müssen?

Zum Zeitpunkt des Trainingslagers in Rottach-Egern zählte das Kader des FC Basel 28 Spieler. Das sind zu viele. Proklamierte Rotblau zum Saisonende doch eine Reduktion des Kaders. Auch wenn man die Nachwuchsspieler aus der Rechnung rausnimmt, werden einzelne FCB-Akteure den Verein voraussichtlich noch verlassen (müssen).

Die Verteidigung

Auch wenn der Abgang von Jonas Omlin (Augsburg) und Eray Cömert (Arsenal) eher unwahrscheinlich scheint. Der FCB hält sich alle Türen offen. Noch immer gibt es keine Klarheit, um den in der letzten Saison ausgeliehenen Carlos Zambrano. Der Peruaner spielt zurzeit eine bärenstarke Südamerika-Meisterschaft mit seinem Land. In der Nacht auf Montag bestreitet der Verteidiger den Final gegen Brasilien.

Die Verhandlungen im Hintergrund scheinen schwierig. Der Spieler würde gerne bei Rotblau bleiben. Die finanziellen Forderungen von Dynamo Kiew scheinen aber eine extrem hohe Hürde darzustellen. Zudem ist fraglich, ob Éder Balanta in der kommenden Saison als Verteidiger oder Mittelfeldspieler eingeplant ist. Bei Neuzugang Omar Alderete merkt man in der Vorbereitung, dass der Paraguyaner noch Zeit braucht.

Die Goalie-Position

Auch das Schicksal von Ersatzgoalie Djordje Nikolić hat sich noch nicht entschieden. Als Bankdrücker hinter Jonas Omlin ist der Serbe zu talentiert. Eine erneute Leihe würde Sinn machen. Sollte Omlin den Verein Richtung Bundesliga verlassen, schlüge die Stunde von Nikolić im Basler Kasten. Sollte Nikolić erneut ausgeliehen werden, würde Rotblau, nach dem Abgang von Martin Hansen, auf der Suche nach einem Ersatzgoalie nochmals aktiv.

Das Mittelfeld

Durch die Captain-Wahl zugunsten von Valentin Stocker, wurde das Kräfteverhältnis im Basler Mittelfeld durchgerüttelt. Fabian Frei scheint nach den Eskapaden der vergangenen Saison nicht mehr in der Gunst von Marcel Koller stehen.

Zudem ist die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld enorm. Luca Zuffi, Zdravko Kuzmanović, Samuele Campo und Taulant Xhaka duellieren sich um insgesamt drei Positionen. Xhaka ist nach den Testspielen am Tegernsee zudem ein valabler Kandidat für die rechte Aussenverteidiger-Position. Der Vize-Kapitän setzte mit seinen Leistungen ein Ausrufezeichen – zu Ungunsten von Silvan Widmer.

Auf dem Flügel streiten sich Kapitän Stocker, Noah Okafor, Edon Zhegrova, Kevin Bua und Aldo Kalulu um einen Stammplatz. Kevin Bua und Noah Okafor waren verlässliche Werte in der vergangenen Saison. Valentin Stocker trägt die Binde. Edon Zhegrova deutete sein enormes Potenzial in der Vorbereitung an. Nur Aldo Kalulu fällt leistungsmässig weit ab. Bei einer Kader-Reduktion wäre der Franzose wohl der erste Streichkandidat.

Der Sturm

Lässt Marcel Koller mit einem oder zwei Stürmern spielen? Diese Frage beeinflusst die personelle Situation im Basler Sturm eminent. Mit Albian Ajeti, Afimico Pululu, Ricky van Wolfswinkel und neu Kemal Ademi besitzt Rotblau vier nominelle Spitzen. Nachwuchstalent Julian Von Moos nicht eingerechnet.

Während Neuzugang Kemal Ademi dank seiner Körpergrösse die Lufthoheit im Basler Sturm besitzt, hat Afimico Pululu in der Vorbereitung mit vielen Toren Werbung in eigener Sache betrieben und seine starke Entwicklung bei Xamax bestätigt. Albian Ajeti pocht auf einen Stammplatz. Der Schweizer Nati-Spieler war in den letzten beiden Saisons der beste Basler Scorer. Einzig Ricky van Wolfswinkel – der damalige Königstransfer – fällt ab. Der Niederländer steht aber aufgrund seiner Polyvalenz und Laufstärke bei Marcel Koller hoch im Kurs.

Fakt ist: Eine erneute Ausleihe von Afimico Pululu würde die Situation im Sturm zwar entschärfen. Es läuft allerdings darauf hinaus, dass, wenn ein Stürmer gehen muss, Ricky van Wolfswinkel der grösste Wackelkandidat ist.

1 Kommentar

  1. Keine Frage: Grundsätzlich keine Spieler.
    Dafür sollte man die gesamte Geschäfts-
    leitung inkl. den Inhaber verabschieden!
    Das ist wie bei der PTT, immer die
    „Arbeitenden“ sind die Leidtragenden und die hohlen Eier bereichern sich.Report

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