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Meersäuli werden in der UPK in der Therapie eingesetzt. (Video: Telebasel)

Basel

Wenn Meersäuli der Seele helfen

In der UPK Basel werden Tiere in der Therapie eingesetzt. Auch Frau Lopez nimmt sie in Anspruch. Der Umgang mit den Meersäuli lässt sie den Alltag vergessen.

Fast ein Jahr dauert der Aufenthalt von Frau Lopez in den UPK bereits. «Jetzt ist gut», sagt sie im Interview mit Telebasel. Der Zustand der quirligen Dame hat sich mittlerweile stabilisiert. Wie die Meerschweinchen ihr dabei halfen, liess sie Telebasel wissen.

«Wo ist meine Familie?»

Frau Lopez ist eine von vielen Patienten, welche die tiergestützte Therapie in den UPK in Anspruch nehmen. Ziegen, Schafe, Hasen, Hühner und Meerschweinchen helfen den Menschen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihre Leiden wenigstens für einen kleinen Moment zu vergessen.

Frau Lopez hat in den Meerschweinchen ihre «Familie» gefunden, wie sie selber sagt. Einmal in der Woche sorgt sie für das Wohl der Tiere. Sie füttert sie und säubert ihr Gehege.

Schmerzen vergessen

Die tiergestützte Therapie ist eine Ergänzung zu den anderen Therapien, die ein Patient in der UPK hat. Die Tiere haben einen anderen Zugang zu den Patienten, sagt Verena Winkler, Leiterin der naturnahen Therapien. «Vor ein paar Tagen kam eine Frau zu mir in die Therapie, die wegen ihrer Artrose starke Schmerzen hatte. Nach der tiergestützten Therapie sagte sie dann, sie habe ihre Schmerzen gar nicht mehr wahrgenommen», so Verena Winkler.

Mehr zur tiergestützten Therapie in den UPK Basel und weiteren Patienten sehen Sie in der Spezialsendung «Wenn Tiere Menschen helfen» am Sonntag, 07. Juli, um 19:15 Uhr und dann stündlich in der Wiederholung. 

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