(Bild: Telebasel)

Baselland

Von «Bravo» bis «typisch Schweizer Bünzli»

Mit Securitas und Bussen will Birsfelden gegen das Problem mit dem Partyvolk vorgehen. Die Telebasel-User reagieren gespalten auf die Massnahme.

Abfall und Lärm am Birsufer machen der Gemeinde Birsfelden zu schaffen. Telebasel berichtete. Vor allem am Wochenende bleibt am Birsufer in Birsfelden vieles liegen. «Im Moment verteilen wir in ganz Birsfelden Flyer, die die Leute darauf aufmerksam machen», erklärt Gemeindeverwalter Martin Schürmann. Genau dieses Vorgehen können viele Telebasel-User nicht verstehen. «Diese Flyer landen dann sowieso wieder am Boden», heisst es.

«Mit Securitas? Guter Witz»

Zwischen 22 Uhr und Mitternacht setzt die Gemeinde zusätzlich eine Securitas-Kontrolle ein, die einerseits das Birsköpfli kontrolliert und die Leute laut Vorgaben wegweist. Die Securitas-Mitarbeiter sollen die Leute auf die Nachtruhe und die Möglichkeiten der Abfall-Entsorgung hinweisen. «Guter Witz», finden einige User.

Die Securitas-Mitarbeiter haben auch die Möglichkeiten, Bussen auszusprechen, wenn jemand Abfall liegen lässt. Diese können bis zu mehreren tausend Franken hoch sein. Das stösst in der Community wiederum auf Zustimmung. «Finde ich gut. Gewisse Leute lernen es nur über den Geldbeutel», schreibt eine Userin.

Sinnlose Verbote

Einige User sehen in Verboten nicht die Lösung des Problems. «Immer diese Verbote. Es gibt 100 Mal bessere Vorgehensweisen, als Verbote zu erschaffen! Ganz einfach wäre es zum Beispiel, mehr Abfalleimer aufzustellen».

Es gibt sogar User, die die ganze Aufregung um das Birsufer überhaupt nicht verstehen können. «Typisch Schweizer Bünzli, immer reklamieren», hiesst es.

Einige nehmen das Ganze mit Humor. «Alarm für Cobra Birsfelden, Episode 1: Wastecatcher», schreibt ein User.

«Das Gleiche am Rhein und in der Langen Erle»

Auch in Basel-Stadt hat man mit dem Abfall-Problem zu kämpfen. Extra-Massnahmen seien allerdings nicht vorgesehen. Geht gar nicht, findet eine Userin und postet sogar ein Bild dazu. «Heute Morgen um 8 Uhr auf der Basler Birsufer-Seite zwischen Schänzli und Birsköpfli», schreibt sie. «Das ist nur ein Beispiel, aber Basel sieht kein Problem».

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