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Valentin Stocker und Marcel Koller über den deutlichen Sieg gegen den Bundesliga-Absteiger. (Video: Telebasel)

International

«In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme»

Der FCB gewinnt gegen Nürnberg mit 4:0. Dafür brauchte er aber eine klare Leistungssteigerung nach der Pause. Die Stimmen zum Spiel.

Bevor Marcel Koller antworten kann, fliegt dem FCB-Trainer eine Fliege vors Gesicht. Mit einer schnellen Handbewegeung wehrt der FCB-Trainer den Luftangriff ab. Ganz so einfach war es gegen den 1. FC Nürnberg nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit bekundete Rotblau Mühe. «Wir hatten Probleme, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten», gibt Koller zu.

Taktische Anpassung zur Pause

Zwar hatte der FCB gleich zu Beginn einige gute Chancen, «aber in der Folge hatten wir Mühe, in Ballbesitz zu kommen», erklärt der neue FCB-Captain Valentin Stocker nach dem Spiel und fügt hinzu: «Und wenn wir Ballbesitz hatten, dann vergaben wir diesen wieder zu leichtfertig.»

So biss sich Rotblau vor der Pause an der Nürnberger Dreierkette die Zähne aus. Eine taktische Umstellung war nötig. Koller beorderte den «Zehner» zurück auf die Zehn und nicht mehr nach vorne, wie noch in der ersten Halbzeit.

Starke zweite Halbzeit

Es brauchte das 1:0 von Blas Riveros, das von Stocker das Prädikat «Traumtor» erhielt, und das 2:0 von Silvan Widmer, um den Bann zu brechen. Danach sei es leichter gegangen, sagt Marcel Koller.

Leicht wird es für den FCB-Trainer nicht sein, wenn es darum geht, eine Stammelf zu finden. Spätestens mit seinem Doppelpack hat Afimico Pululu den Konkurrenzkampf im Sturm endgültig entfacht. Doch nach den turbulenten Wochen, die Koller hinter sich hat, wird er sich diesem Luxusproblem wohl nur zu gerne annehmen.

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