(Bild: Facebook/Pnos)

Basel

Pnos-Politiker Tobias Steiger am Rhein angegriffen

Am Dienstag griff eine Gruppe am Unteren Rheinweg plötzlich einen 44-Jährigen an. Beim Opfer handelt es sich offenbar um den Pnos-Politiker Tobias Steiger.

Am Mittwoch teilte die Basler Staatsanwaltschaft mit, dass am Unteren Rheinweg ein 44-jähriger Mann von Unbekannten attackiert und leicht verletzt wurde. Die Tat geschah am Dienstagnachmittag kurz nach 16 Uhr. Der Mann sei von drei bis vier Personen unvermittelt von hinten angegriffen und geschlagen worden. Es gelang dem Mann, zu flüchten.

Als ein Passant erschien und mitteilte, dass er die Polizei verständigt habe, flüchteten die Männer in die Offenburgerstrasse. Eine Fahndung nach der Täterschaft blieb erfolglos.

Offenbar beim Unterschriften-Sammeln angegriffen

Wie die «Basler Zeitung» am Mittwoch berichtet, handelt es sich beim Opfer offenbar um Tobias Steiger, Vorsitzender der Basler Fraktion der rechtsextremen Partei National orientierter Schweizer (Pnos). Steiger habe am Dienstagnachmittag in der Stadt Unterschriften gesammelt, als er angegriffen wurde, berichtet er auf seiner Facebook-Seite. Er kandidiert für die Pnos für den Nationalrat.

Steiger habe sich zudem bei der «BaZ» gemeldet und den Angriff geschildert, wie die Zeitung selbst schreibt. Der Politiker vermutet, dass die Täter aus dem linksextremen Lager stammen. Die Gruppe von Angreifern habe ihm den Unterschriftenbogen entrissen und ihm Faustschläge verpasst. Zudem habe ein Täter seine Autoschlüssel in den Rhein geworfen, schildert Steiger weiter.

Staatsanwaltschaft bestätigt nichts

Die Basler Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber der Zeitung nicht, ob es sich beim Opfer um Steiger handelt. Der Tathergang und der Grund des Angriffs seien noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Gesucht werden: Drei bis vier Männer im Alter von 25 bis 30 Jahren. Nähere Angaben zum Signalement liegen nicht vor.

1 Kommentar

  1. Herr RR Dürr und Polizeikommandant: Lassen sie ihre Leute im teuren Tesla am Nachmittag und abends patrouillern und nicht morgens, wenn nur ältere Damen mit ihren Hunden unterwegs sind. Die Polizisten im Auto schlafen beinnahe ein.Report

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