(Symbolbild: Keystone)

Basel

Nach Novartis verkauft auch BASF Anteil an Klybeckareal

Nach Novartis hat auch der deutsche Chemiekonzern BASF seinen Anteil am Basler Klybeckareal veräussert. Käuferin ist der Lebensversicherungskonzern Swiss Life.

BASF habe gemeinsam mit den Planungspartnern von «klybeckplus» die Arealentwicklung angestossen, und das Projekt werde nun an die Swiss Life übertragen, teilten die beiden Firmen am Dienstag mit. Über die Vertragsdetails und den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Swiss Life werde das Areal gemeinsam mit dem Entwicklungspartner Bricks AG langfristig weiterentwickeln, hiess es weiter. Dabei werde man die in der Planungsvereinbarung «klybeckplus» und mit der Zwischennutzung eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen vollumfänglich von BASF übernehmen. Dabei will die Swiss Life auch die Interessen der Bevölkerung weiterhin mit einbeziehen.

Mieterin bleiben

BASF will als Mieterin im Klybeckareal bleiben. Der Konzern will die administrativen Aktivitäten im dafür genutzten Gebäude fortführen und werde diese Flächen bis auf Weiteres von der Swiss Life zurück mieten. Allerdings suche BASF mittelfristig für Büros eine geeignete Mietimmobilie im Grossraum Basel.

Der Pharmakonzern Novartis seinerseits hatte den Verkauf seines Anteils am Klybeckareal schon im Mai bekannt gegeben. Käuferin war bei ihr die Central Real Estate. Diese gehört zu einer Holding, in der ausschliesslich Schweizer Investoren vertreten sind. Auch bei jenem Deal wurden keine Angaben zum Preis gemacht.

Das Klybeckareal wird heute nicht mehr für industrielle Produktion genutzt. Bereits stehen auch viele Labor- und Bürogebäude leer. Novartis und BASF hatten sich deshalb 2016 mit dem Kanton auf eine Umnutzung des Areals geeinigt. Entstehen soll dort auf einer Fläche von insgesamt 300’000 Quadratmetern eine neues Stadtquartier mit vielfältiger Nutzung.

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