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Der Telebasel News-Beitrag vom 2. Juli 2019.

Baselland

«Es hätte noch schlimmer kommen können»

Am Sonntag brannte das Gebäude der Galvaplast. Nun äussert sich deren Produktionsleiter. «Wir müssen sehen, wie wir den Betrieb weiterführen können».

Die Rauchsäule war sogar bis nach Basel zu sehen. Der Brand bei der Firma Galvaplast in Pratteln brach am 30. Juni 2019 um kurz nach 20:30 Uhr aus – nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt. Bis auf einzelne Glutnester konnte die Feuerwehr den Brand kurz vor 1 Uhr am Montagmorgen löschen.

Die Verunsicherung bei der Bevölkerung ist gross, zumal es in Pratteln in letzter Zeit vermehrt zu Vorfällen bei Chemiefirmen kam. Am Montag äusserten sich auch die SP-Sektionen von Birsfelden, Pratteln und Muttenz. Sie wollen mehr Sicherheit für die Wohnbevölkerung im Industriegebiet.

Zwei Tage nach dem Brand äussert sich jetzt die betroffene Firma Galvaplast. «Momentan wissen wir noch nicht mehr. Die Untersuchungen sind noch alle im Gange», sagt Produktionsleiter Markus Hornberger gegenüber Telebasel. Am Donnerstag sollen Spezialisten aus Zürich die Brandursache weiter untersuchen. Gebrannt hat es am Sonntag in der Produktionshalle, danach sei auch die Lagerhalle in Brand geraten.

Produktionsleiter bei Galvaplast, Markus Hornberger, äussert sich zum Brand vom Sonntag. (Video: Telebasel)

Mitarbeitende sind betroffen

Das Feuer hat die Struktur des Gebäudes teils so stark beschädigt, dass es einsturzgefährdet ist. «Die Hallen sind noch nicht freigegeben, deshalb können wir über die Höhe des Sachschadens auch noch nichts sagen», so Markus Hornberger.

Für die Firma Galvaplast sei dieser Vorfall schlimm. «Wir müssen schauen, wie wir das Ganze in Zukunft weiter betreiben». Viele Mitarbeitende stehen im Moment nur auf Abruf bereit und seien sehr betroffen. «Viele kommen auch vorbei, um sich ein Bild der aktuellen Lage zu machen.» Von Existenzbedrohung möchte Hornberger im Moment jedoch nicht sprechen.

Der Produktionsleiter lobt den Einsatz der Feuerwehr: «Es ging sehr schnell, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren. Da möchten wir uns auch bedanken». Hätte man nicht so schnell reagiert, hätte der Grossbrand weitaus gravierendere Folgen gehabt. «Es hätte noch schlimmer kommen können», sagt Markus Hornberger.

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