Featured Video Play Icon
Der Telebasel News-Beitrag vom 2. Juli 2019.

Basel

Birsfelden geht gegen Partyvolk an der Birs vor

Abfall und Lärm am Birsufer machen der Gemeinde Birsfelden zu schaffen. Mit Securitas will man des Problems mit dem Partyvolk nun Herr werden.

Vor allem am Wochenende bleibt am Birsufer in Birsfelden vieles liegen. «Im Moment verteilen wir in ganz Birsfelden Flyer, die die Leute darauf aufmerksam machen», erklärt Gemeindeverwalter Martin Schürmann. «Zwischen 22 Uhr und Mitternacht haben wir eine Securitas-Kontrolle, die einerseits das Birsköpfli kontrolliert und die Leute laut Vorgaben wegweist. Andererseits soll sie in der Umgebung der Birs sensibilisieren.» Die Securitas-Mitarbeiter sollen die Leute auf die Nachtruhe und die Möglichkeiten der Abfall-Entsorgung hinweisen.

Bussen bis 5’000 Franken

Auch wenn die Information im Vordergrund steht: Die Securitas-Mitarbeiter haben auch die Möglichkeiten, Bussen auszusprechen, wenn jemand Abfall liegen lässt. Diese können bis zu mehreren tausend Franken hoch sein. «Es gibt eine Maximalbusse von 5’000 Franken. Ich habe es noch nie erlebt, dass diese ausgesprochen wurde. Das müsste ein sehr schwerwiegender Fall sein. Aber es ist die ganze Palette zwischen 100 und 5’000 Franken möglich», so Martin Schürmann.

Die Abfallmengen am Birsufer hätten zugenommen, sagt die Gemeinde. Darum hat sie bereits reagiert. Zusätzlich zu den Mülleimern aus Metall hat sie grössere Plastikbehälter installiert. Seitdem sei es besser geworden, finden die Spaziergänger. «Vor zwei, drei Jahren war das ganz schlimm, vor allem an den Wochenenden», sagt die Birsfelderin Silvia Schmid-Scherrer. «Es ist besser geworden, seit sie die weissen Kübel aufgestellt haben.»

Basel sieht keinen Handlungsbedarf

Noch bis im September sind die Securitas-Mitarbeiter in der Nacht unterwegs. Dann will man analysieren, ob das Präventionsprojekt ein Erfolg war. Interessant: Am anderen Birsufer im Kanton Basel-Stadt hat man zwar auch mit Abfall zu kämpfen, dort sei das Problem aber nicht schlimmer als an anderen Hotspots. Und so seien auch keine Extra-Massnahmen nötig, sagt die Basler Stadtreinigung auf Anfrage.

4 Kommentare

  1. Vormittags um 11 Uhr Poizeipatrouille entlang des Rheins (ein paar Spaziergänger, Jogger ,Velofahrer) Nachts manchmal ohrenbetäubenden Lärm- weit und breit keine Polizei!! Die Verantwortlichen für diesen Wahnsinn bitte sofort freistellen !!Report

  2. Gewisse Leute verstehen nun mal nur Verbite/Bussen. Man kann nömlich auch den Abfall nach Hause nehmen und entsorgen, sind schlicht nur zu faul und die Entsorgungskosten zu lasten der Steuerzahler. Punkt.Report

  3. Immer diese Verbote…. Es gibt 100 mal bessere vorgehensweisen, als Verbote zu erschaffen! Gnanz einfach wäre z.b. Mehr abpfalleimer! Ich sehe es überall in ganz Basel und Baselland. Zu wenig Apfalleimer odr zu kleine Apfalleimer, die innerhalb von 2-3 Stunden total überfüllt sind! Die Bevölkerung wächst, es gibt immer mehr Menschen. Daher müssen auch mehr apfalleimer aufgestellt werden!
    Es ist ja völlig normal, dass sich die Menschen bei den heissen Sommernächte, drausen treffen und Grillieren! Die Gemeinden sollen sich darum kümmern, dass es mehr Abpfalleimer odr Container gibt, anstatt Menschen zu Busen, die einfach Ihr Leben geniesen wollen. Sorry aber das wäre der vernüpftigste und fridlichste Weg, der für alle Beteiligten am besten wäre! Schade, dass das Bweusstsein des Menschen bis heute noch nicht gereift ist und man immer der weg des Geldes folgt.Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*